Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP?

Beitragvon karotte » 24 Juni 2013, 18:07

Anira hat geschrieben:Übrigens, als ich den neuen BH das erste Mal anhatte, war der erste Kommentar: "Wow, du hast einfach nur unmöglich große Brüste", mit einem neuen Top von BiuBiu hieß es dann von einer anderen, unabhängigen Person noch: "Du hast echt die größte Oberweite des Landes! "

Solche Kommentare können ganz unterschiedlich motiviert sein. Vielleicht der mißlungene Versuch eines Kompliments, vielleicht schlecht versteckter Neid, vielleicht gezielte Sticheleien zur Befriedigung des eigenen Egos, vielleicht ein Überspielen der eigenen Unsicherheit beim Thema (große) Brüste... was im Einzelfall wirklich dahintersteckt, werden wir hier nicht abschließend klären können. Daß solche Kommentare in jedem Fall sehr verletzend sein können, steht außer Frage.

Trotzdem frage ich mich jetzt mal echt, wo leben diese Leute eigentlich? Anira, ohne Dich jetzt gesehen zu haben, aber wenn ich mir Deine Maße anschaue und mit anderen vergleiche, dann stelle ich mir eine kurvige Frau mit durchaus überdurchschnittlich großen Brüsten vor, so wie ich sie an einem belebten Tag in irgendeiner Fußgängerzone einer beliebigen Großstadt zu Dutzenden, wenn nicht gar Hunderten sehe. Von "riesigen" bzw. "unmöglich großen" Brüsten oder gar "der größte Oberweite des Landes" dürftest Du ganz sicher ganz weit weg sein (immerhin sind ja auch bei Deiner empfohlenen Körbchengröße noch einige Buchstaben Luft nach oben - selbst diese BHs werden ja sicher nicht für "unmögliche Brüste" angeboten, sondern für Brüste, von denen es immerhin so viele geben muß, daß der Hersteller davon ausgehen kann, damit einen gewissen Umsatz zu machen). Haben diese Leute denn keine Augen im Kopf?
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Merope » 24 Juni 2013, 19:10

Ich bin ja cm-technisch nicht allzuweit entfernt von dir, und als "größte Oberweite des Landes" hat mich bisher noch niemand betitelt. Natürlich sind sie nicht gerade klein und schwer zu übersehen, aber als "unmöglich große Brüste" oder "krankhaft große Brüste" würde ich sie jetzt auch nicht bezeichnen... :( *nein*

Edit: Also nicht, dass ich falsch verstanden werde, ich will dir auf keinen Fall eine OP ausreden! Sowas kann immer nur jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es nur unmöglich, was du dir von deiner Umgebung für Kommentare anhören musst.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Anira » 24 Juni 2013, 20:13

Mhm... vielleicht hätte ich dazuschreiben sollen, dass ich sie um Rat fragte bezüglich meines neuen BHs und meiner neuen Klamotten. Es sollte ganz sicher auch nicht beleidigend sein (so habe ich es auch nicht aufgefasst), man kann es sich eher so vorstellen, dass gesagt wurde, dass man da halt nichts großartig verstecken könne, denn es seien nunmal riesengroße Brüste... das ist eine Tatsache (das mit den größtes des Landes vielleicht nicht unbedingt ;) ). Und in den Biubiu-Klamotten wurden diese auch wirklich krass betont, da ich eine sehr schmale Taille habe, was man in meinen normalen Klamotten natürlich nicht sieht (dafür bin ich in denen halt dauerschwanger, aber daran gewöhnt man sich selbst und das Umfeld in all den Jahren auch). Ich wollte halt auch eine ehrliche Meinung, statt wie sonst die "0815-Kommentare": "So wie du dich wohlfühlst.../ wie Gott dich erschaffen hat bist du perfekt", die zwar gut gemeint sind, meistens auch durchaus der Wahrheit entsprechen und oft auch angebracht sind.
Das auf der Straße viele, sogar hunderte in meinem Größenbereich rumlaufen würden wäre mir neu... Ich achte, bedingt durch meine Probleme bei BHs in meiner Größe (was sich durch die englischen Marken ja glücklicherweise erledigt hat), Problemen bei der Klamottenwahl, da ich immer noch nicht weiß, welche Oberteile ich anziehen sollte, um nicht schwanger oder nach zwei laufenden Brüsten auszuschauen, Tops, Sommerkleider und chicke Sachen für die Disco kann ich komplett vergessen, seit Jahren auf die Brüste anderer Leute und habe schon vieles registriert (einmal hatte die arme Trägerin Brötchen so groß wie die Hälfte ihrer ganzen Brust), aber in meinem Größenbereich wäre mir noch niemand aufgefallen... abgesehen von meiner Mama, die mit den gleichen Problemen kämpft (die mir aber leider nicht glaubt, dass sie ein viel zu großes UBB und viel zu kleine Körbchen trägt).

Aber darum gehts hier ja eigentlich auch gar nicht...
(achtung, sucht euch bitte etwas stabiles zum festhalten) irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass in irgendeiner Fachliteratur stehen würde, dass man ab einem E-Körbchen sehr große Chancen hätte eine Verkleinerung von der KK bezahlt zu bekommen... ok, dass dann hier im Forum wahrscheinlich weit über 50%, selbst die, die ihre Brüste als nicht sonderlich groß empfinden, eine Chance zur Verkleinerung hätten, würde ich bei jedem Arztbesuch natürlich außen vor lassen, aber wenn ich meine UK-Größe in deutsche Maße umrechnen würde, müsste das ja dann schon aufsehen erregen... wahrscheinlich gäbe es Kommentare wie: "Ich dachte es gäbe die Größen nur von AA bis F" :roll: .
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Re: Brust-OP?

Beitragvon MrsKitsune » 26 Juni 2013, 05:14

Schade, gestern schmierte mir mitten im Lesen Eurer interessanten Diskussion das Internet ab - und insofern ist der Schwung ein bisschen raus aus meiner Antwort ;)
Natürlich ist die Bezeichnung der unmöglich großen Brüste ziemlich grob. Ich denke aber, es kommt darauf an, wer es wie gesagt hat. Wichtig ist also, ob es Dich gekränkt hat. Wenn ja, dann solltest Du ein "So nicht!" bitte auch signalisieren. Überhaupt: Wenn es weh tut, dann sollte man das einfach sagen. Es ist ganz erstaunlich, wie die Leute ins Nachdenken kommen, wenn man ihnen ein "Du, ich bin nicht aus Holz! Sowas tut mir schon weh!!" entgegenhält. Allgemein scheint es nämlich so zu sein, dass die Menschen nicht bösartig sind - nur ignorant.

Was auf jeden Fall helfen kann, ist wenn eine Frau, die sich wegen ihres Körpers unzulänglich fühlt, ruhig mal an einem der hier oft initiierten Treffen teilnimmt. Ja, das ist erstmal etwas merkwürdig, so eine ganze Rotte sich umziehender, herumzuppelnder Frauen. Aber man sieht auch ganz, ganz schnell, dass wirklich jede hübsch ist. Es sind eben nur alle ganz verschieden! Und das ist auch gut so. Und so, wie man die anderen mit einem liebevollen Blick ansieht, so wird man auch selbst angesehen. Und sieht sich dann hoffentlich auch so an.

Und überhaupt: "Die Brüste" sind ja keine Einzelwesen, es sind auch keine Prothesen oder irgendwas, was man sich aufmalt oder anklebt. Sie sind ein Teil des Ganzen. Es kann helfen, sie im Zusammenhang zu betrachten, so wie man seine Finger als Teil der Hand betrachtet und nicht als Einzelstücke (mit dem doofen Daumen, dem hübschen Ringfinger usw...). Wenn man dann das Ganze betrachtet, dann stellt man schon oft fest, dass das alles harmonisch ist. Gesundheitliche Probleme sind ein anderes Kapitel. Die lasse ich mal außen vor. Denn da muss, neben dem Versuch, den richtigen BH zu finden, unter Umständen auch der Arzt mit ran.

Zu dem Thema "Wenn's ein Männerproblem wäre, dann gäbe es schon was!" fiel mir übrigens sofort Viagra ein. Aber es fiel mir auch ein, dass dieser Problemlöser nur den gut verdienenden Herren zur Verfügung steht. Wenn ein Mann durch gesundheitliche Einschränkungen (notwendige Medikamente, Schlaganfall, Infarkt etc) seine Erektionsfähigkeit eingebüßt hat, dann muss er entweder selbst zahlen, oder - wenn er das nicht kann - sich von der Kasse darauf hinweisen lassen, dass es sich bei einer Erektionsstörung um ein "Lifestyle-Problem" handelt. Bei um die 60 Euro für vier Pillen heißt es dann schlicht, dass sich das Liebesleben für Geringverdiener entweder erledigt hat oder sich auf hohe Festtage beschränkt.

Insofern haben wir es etwas besser, wie es aussieht. Mich stört aber die offensichtliche Annahme, dass ab einer gewissen Größe die Brust von vornherein als behandlungsbedürftig gilt.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Cathartica » 26 Juni 2013, 07:27

Anira hat geschrieben:irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass in irgendeiner Fachliteratur stehen würde, dass man ab einem E-Körbchen sehr große Chancen hätte eine Verkleinerung von der KK bezahlt zu bekommen... ok, dass dann hier im Forum wahrscheinlich weit über 50%, selbst die, die ihre Brüste als nicht sonderlich groß empfinden, eine Chance zur Verkleinerung hätten, würde ich bei jedem Arztbesuch natürlich außen vor lassen....
Ein wenig offtopic: sollte das wahr sein, frage ich mich allerdings, ob die Krankenkasse unsere Größendefinitionen gelten lassen würde? Ich denke mal, die gehen eher nach den offiziellen Größentabellen, nach denen wir alle eine 75B-C tragen, doch niemals nie nicht eine 60G, 70F, 65H. Die, wo Du eine 85E (Immerhin Chancen!) hättest, und ich als 80C gälte, auch wenn ich grade eine 32F spazieren trage...
Oh, und: die Kommentare, die Dir gegenüber geäußert wurden, klangen zuerst nach Freunden, angesichts derer man keine Feinde mehr braucht - aber Du hast das ja gerade relativiert, daher kann ich nicht beurteilen, wie sehr das wirklich eine Entscheidung pro OP beeinflusst...?

Wie auch immer - etwas mehr zur Fragestellung zurück:
ich habe ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Brust-OPs.
Generell habe ich für verkleinernde Operationen eher Verständnis, denn ab einer gewissen Größe geht es auch mit einem guten BH auf den Rücken, und das ständige Anpassen lassen von Oberbekleidung ist auf Dauer durchaus ermüdend. Auch wenn sich unter einer hängenden Brust immer wieder Hautpilz bildet, ist der Wunsch nach Straffung nichts, was ich verurteilen kann. Oder Anpassungen bei starker Asymmetrie, Rekonstruktionen nach Tumor oder Unfall, Korrekturen bei tubulärer Brust etc. - es braucht teilweise schon eine sehr starke Psyche, um damit zufrieden leben zu können, und ich habe in diesen Fällen kein Problem damit, wenn die Betroffenen informiert zum Chirurgen gehen. Auch, wenn diesen Frauen klipp und klar gesagt werden muss: wägt es gut ab - ja, es tut weh, ja, es kann in die Hose gehen, ja, es bleiben Narben, nein, es ist nicht reversibel, nein, erwartet keine Wunder, nein, es ist kein kleiner Eingriff!

Wofür mir jedoch das Verständnis vollkommen fehlt: der klassische It-Girl-Boobjob. Es ist noch nachvollziehbar, wenn eine Frau mit AA oder weniger den Wunsch nach etwas mehr "Weiblichkeit" hat und sich ein kleines Kissen einsetzen lässt. OK. Doch wenn das gesunde B oder C nicht ausreicht, sondern unbedingt noch ein Pfund Silikon rein muss - denn die Katzenberger und die Gina-Lisa und die ganzen anderen Damen auf MTV, Viva und RTL II tun das ja auch, ne - dann ist für mich persönlich die Grenze überschritten. Natürlich, jede Frau muss so etwas für sich selber entscheiden. Aber das heißt noch lange nicht, dass es damit automatisch vom Umfeld gutgehießen werden muss. Oder bin ich einfach zu prüde und konservativ für diese Welt?
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Re: Brust-OP?

Beitragvon MrsKitsune » 26 Juni 2013, 07:48

Interessant, dass Du es erwähnst: Die sog. tubuläre Brust scheint ja neuerdings als Missbildung (sorry, aber so steht es auf medizinischen Seiten) zu gelten. Kurioserweise erinnere ich mich an reihenweise Pinups auf den Unterhaltungsmagazinen der 70er, viele davon mit genau dieser Brustform. Ich spreche hier von ganz normalen Zeitschriften (ab 12 Jahre sozusagen), die man überall kaufen konnte, oft waren diese Oben-ohne-unten-Bikinihöschen-Fotos auch auf Rätselheften - und an denen habe ich in der Schlange an der Supermarktkasse (daneben standen die Zeitungsständer) schon als junges Mädchen fasziniert die Vielfalt weiblicher Brüste studiert . ;)

Soso.... die sind nun also out und heißen nicht mehr "Igelschnauzen" sondern tubulär. Und als Missbildung schaffen sie es nun erst recht nicht mehr in den Playboy. Statt dessen werden sie als Missbildung bezeichnet und gelten daher als "krank". Geht's noch und lebe ich hinter dem Mond und habe was nicht mitbekommen? ist das wirklich eine krankhafte Fehlentwicklung?? Offenbar wurde das doch lange Zeit als hübsch empfunden...
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Re: Brust-OP?

Beitragvon karotte » 26 Juni 2013, 08:53

MrsKitsune, danke für Deinen Beitrag. Bloß das mit dem Viagra ist kein so wirklich gutes Beispiel, denn das wurde ja nicht gezielt als Potenzmittel entwickelt, sondern eigentlich als Mittel gegen Bluthochdruck. Bei der klinischen Prüfung hat man sich dann wohl etwas gewundert, daß die (männlichen) Probanden von dem Zeug so begeistert waren, obwohl die objektiven Studienergebnisse nicht so durchschlagend waren. Die nun vermarktete Wirkung war also eigentlich Nebenwirkung und Zufallsfund und nicht das Ergebnis der systematischen Bemühung zur Lösung eines Männerproblems.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon MrsKitsune » 26 Juni 2013, 10:51

Ach?! Das sollte gegen Bluthochdruck wirken und hilft nun, wenn Mittel gegen Bluthochdruck entsprechende Nebenwirkungen zeigen??? Man lernt nie aus - Danke für die Info!
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Cathartica » 26 Juni 2013, 11:30

MrsKitsune hat geschrieben:Soso.... die sind nun also out und heißen nicht mehr "Igelschnauzen" sondern tubulär. Und als Missbildung schaffen sie es nun erst recht nicht mehr in den Playboy. Statt dessen werden sie als Missbildung bezeichnet und gelten daher als "krank". Geht's noch und lebe ich hinter dem Mond und habe was nicht mitbekommen? ist das wirklich eine krankhafte Fehlentwicklung?? Offenbar wurde das doch lange Zeit als hübsch empfunden...


Hm, ich weiß jetzt nicht genau, was Igelschnäuzchen sind, da ich in den 70ern noch Quark im Schaufenster war und eher andere Literaturgenres bevorzuge ;) - aber abgesehen davon, dass sich Schönheitsideale ändern, nicht nur auf die Brust bezogen, gehe ich nicht davon aus, dass die tubulare Brust sooo viel damit zu tun hat - und, ja, es scheint durchaus ein Krankheitsbild zu sein, das es sogar in medizinische Veröffentlichungen geschafft hat. Teilweise unter dem Begriff "Rüsselbrust". Den möchte ich aber vermeiden, das klingt sehr unschön und abwertend, finde ich.

Es fehlt im unteren (teilweise im gesamten, je nach Ausprägung) Brustbereich an Drüsengewebe, der die Brust "aufspannen" bzw. "rund machen" könnte, und die Brust selbst hat eine sehr kleine Brustbasis und hängt dann bei stärkeren Ausprägungen wie ein kleiner Schlauch nach unten. Da funktionell nicht viel gemacht werden kann (man kann ja keine Drüsen einbauen) ist die OP eine rein ästhetische Korrektur die von den Kassen wohl eher nicht übernommen wird.
Ich finde leider keine guten Skizzen und mag hier keine Fotos verlinken, aber wen's interessiert: Google-Bildersuche: "Tuberous Breast". Viele der bei mir angezeigten Suchergebnisse finde ich persönlich auch nicht so wild - Sind das dann Igelschnäuzchen? - aber kann in einigen schweren Fällen doch nachvollziehen, wenn eine OP gewünscht wird.
Diese Zeichnung erklärt zumindest die OP-Technik:
http://origin-ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S1090820X9870072X-gr3.jpg
Und hier noch ein Paper: doi 10.1007/s00129-004-1544-5 -> Buck, G. und Kreienberg, R. (2004) "Kinder- und Jugendgynäkologie", in: Der Gynäkologe, 6/2004, Vol.37/6, S. 527-544.

MrsKitsune hat geschrieben:Ach?! Das sollte gegen Bluthochdruck wirken und hilft nun, wenn Mittel gegen Bluthochdruck entsprechende Nebenwirkungen zeigen??? Man lernt nie aus - Danke für die Info!
Äh... in etwa. ;) Es sollte eigentlich ja nuuur die Gefäße weiten - also, global - aber wirkte wohl vor allem im Schwellkörper. -> http://en.wikipedia.org/wiki/Sildenafil - Das Zeug hat übrigens noch weitere amüsante Off-Label-Verwendungen, sehe ich grade - es hält nicht nur Schnittblumen frisch :lol: sondern verbessert auch kurzfristig Rot-Grün-Blindheit: https://www.thieme-connect.com/ejournal ... -1999-8957 - Medizin. Immer wieder spannend! (Sorry für das Offtopic!)

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Re: Brust-OP?

Beitragvon hayashi » 26 Juni 2013, 12:13

Pff... demnach hab ich definitiv eine, aber würde trotzdem nicht so einen Schwachsinn glauben, was die sagen. Meine Brüste sind gut, wie sie sind. Sie gehören zu mir und höchstwahrscheinlich sind sie funktionstüchtig. Nervige Kerle, die Ärzte, die meinen, sie müssten alles auf Schema F bauen *ausbruch*
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
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