Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Lythi » 9 März 2013, 21:17

Ich verzichte lieber darauf mir zu überlegen, ob ich meine Brüste nun für klein oder nicht halten soll, das Forum hier legt ja die Messlatte auch ziemlich hoch. Mir gefallen sie momentan sehr gut, wie sie sind, größer oder kleiner würde ich sie gar nicht haben wollen.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Kaylin » 9 März 2013, 22:48

Klares Nein, ich mag sie! Und um ehrlich zu sein, mochte ich sie auch schon in unpassenden BHs. Da war zwar der BH-Kauf immer wieder Horror, und ich hätte es -auch vom ganzen Körper her- gemocht, wenn mir 75C gepaßt hätte - aber die OP würde ich nur dann in Betracht ziehen, wenns ein gesundheitliches Problem gäbe. Oder vielleicht noch wie im Fall einer Bekannten, die zwei sehr sehr ungleiche Brüste hatte und sich nun mit einem Silikonkissen in der einen sehr sehr viel wohler fühlt.
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Re: AW: Brust-OP ?

Beitragvon Arabella » 10 März 2013, 07:42

Ich mochte meine Brüste schon immer und die, die da näher ran durften ebenfalls ;-)
Auch hatte ich nie gesundheitliche Schwierigkeiten ihretwegen trotz (jetzt) 40GG, so dass ich nie auf die Idee kommen brauchte, sie operieren zu lassen. Also ganz klares Nein.

*sp*
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon fredda » 10 März 2013, 10:26

Ich hab auch mal über eine Brust-OP nachgedacht. Der Grund war, dass ich keine BHs gefunden hab. Dadurch bekam ich das Gefühl vermittelt, dass meine Brüste zu groß und/oder komisch geformt sind. Zum Glück fehlte mir für eine OP das Geld. Und dann hab ich das Forum hier gefunden, und endlich passende BHs. Seitdem arbeite ich auch an einem positiven Verhältnis zu meinem Körper :) Eine OP, egal welcher Art, würde ich nur noch machen, wenn zwingende medizinische Gründe vorliegen.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon pecten » 10 März 2013, 12:13

Nun... bei mir scheint es gegenläufig zu arbeiten.
Ich bin mit Mastopathie diagnostiziert, meine Brüste haben mir noch nie gefallen und sind für mein Gefühl unproportional groß zum Rest des Körpers. Und eine OP war immer ein großer Wunsch von mir.
Die Jahre, nachdem ich via Forum neue BHs gefunden hatte, war das überhaupt kein Thema mehr. Und zwar ganz ehrlich kein Thema mehr.
Aber seit ein paar Monaten scheint sich etwas in meinen Gedanken umzustellen... der Gedanke an eine OP rückt wieder näher. Bei weitem nicht so existentiell verzweifelt wie damals, aber trotzdem da. Ich habe keine Ahnung, was der Grund sein könnte, merke nur dass mein Verhältnis zu meinem Köper schlechter wird. Vielleicht ist es auch nur eine Phase, ist durchaus möglich... *schulterzuck*
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Seepferdchen » 10 März 2013, 14:05

Ich würde mir meine Brüste nicht operieren lassen. Sie sind zwar klein, aber gefallen mir ansonsten sehr gut. Abgesehen davon, dass ich im Moment kein Verschönerungspotential sehe, wäre mir eine Operation auch zu gefährlich und zu teuer.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon headology » 10 März 2013, 16:02

Hallo Miss Sofie u.a.!

Ich glaube, es gibt hier nicht so viele Frauen, die sich mit ihrem Wunsch nach einer OP outen - dazu gibt das Forenklima zu stark vor, daß eigentlich in der überwältigenden Anzahl aller Fälle (in denen überhaupt ein OP-Wunsch besteht) ein passender BH die Lösung des Problems darstellt.
Ich würde mich da auch weitestgehend anschließen - viele Frauen fühlen sich, wie fredda oben schon geschrieben hat, einfach "alien" weil es gar kein Angebot für sie gibt. Für viele (die meisten) erledigt sich das Problem in dem Moment, in dem sie gut sitzende BHs tragen. (Siehe auch Video zum Thema von Jenny/DoppelD)

Allerdings denke ich schon, daß man gute Gründe haben kann, sich für eine OP zu entscheiden. Aus meiner Position kann ich Brustvergrößerungen zwar weniger nachvollziehen, aber 'within reason' - warum nicht? Das Thema Brustverkleinerung beschäftigt mich - vermutlich verständlicherweise ;-) - deutlich mehr. Sei es nun über Brafitting, Freundinnen oder auch über meine eigene Perspektive auf meinen Körper.

Große Brüste, und ich spreche da jetzt vom Bereich 30H/32GG/34G/36FF aufwärts, können schon - je nach körperlicher Konstitution - eine Belastung sein. Viele Problematiken sind ja eher "Langzeitfolgen" als akute Gesundheitseinschränkungen. Und auch ein passender BH kann nur einen gewissen Anteil des Brustgewichts abfangen. Bei einer 34J/JJ ist die Restbelastung auch wenn man einen gut passenden BH findet (was proportional zur Brustgröße schwieriger wird) z. B. trotzdem noch signifikant. Manche Frauen stecken das gut weg, andere sind halt empfindlicher. Menschen sind eben verschieden.

Ich würde daher dafür plädieren von pauschalisierenden Aussagen wie "Ein passender BH wird schon alles richten" Abstand zu nehmen. So einfach ist es eben nicht immer und man sollte sich schon die Mühe machen von Fall zu Fall einzeln zu entscheiden... Entsprechend finde ich auch Aussagen "Meiner Meinung nach hat das schon was mit Selbstverstümmelung zu tun, wenn Frauen mit einem durchaus normalen Körper unters Messer wollen... " nicht in Ordnung. Ich meine, wer legt denn fest, was "normal" ist? Offensichtlich scheint es ja nicht mal einen Konsens darüber zu geben, was als gesellschaftlich-hegemonial "schön" gilt. (siehe "weibliche Kurven" vs. "androgyner Körper") Und, naja, Selbstverstümmelung - das Wort gefällt mir auch gar nicht. Ich will jetzt kein "slippery slope"-Argument aufmachen, obwohl ich echt versucht bin. Deswegen nur soviel: Man kann doch mündigen Menschen schon auch zugestehen, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen, die nicht mit denen übereinstimmen, die man selber treffen würde, oder?

Ich sehe übrigens auch wie die BH-Anpassung ab einem gewissen Alter echt schwierig wird. Viele ältere Frauen können keine engen Bänder und vielleicht sogar keine Bügel mehr tragen, weil die Haut so empfindlich wird; das ist natürlich problematischer je größer die Brüste sind. Dazu kommt auch der Verlust an Spannkraft in der Haut, so daß Brüste "schwer einsortierbar" werden. Das was wir so guten Sitz eines BHs kennen, ist dann so gut wie nicht mehr erreichbar.

Das sind alles so Sachen über die man sich natürlich keinen Kopf macht, wenn man jung ist, aber momentan denke ich schon drüber nach, ob mich selber das nicht auch irgendwann mit 60plus mal einholen wird.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon pecten » 10 März 2013, 17:49

Headology: D´accord. Für das hier:
headology hat geschrieben: Deswegen nur soviel: Man kann doch mündigen Menschen schon auch zugestehen, Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen, die nicht mit denen übereinstimmen, die man selber treffen würde, oder?
gebe ich ein Extradanke.

Mir ist noch was zur Differenzierung der Problematiken eingefallen.

Ein BH ist die Verpackung der Brust. Er ist nicht die Brust selbst. Er kann auf dem Wege zur Selbstakzeptanz helfen, wenn es um die Existenz von Quellen für (schöne, gute, vielfältige) Wäsche geht und und die Erweiterung der "Marktgrenzen", die man im Kopf hat, nach GB hinüber. Das Problem des "Du-hast-aber-einen-unmöglichen-Busen *kopfschüttel*". Zu sehen, dass man nicht außerhalb, sondern irgendwo mittendrin im Spektrum steht, kann so viel helfen.

Aber: Ein BH hilft mir persönlich nicht, wenn es um die Akzeptanz der Brust selbst geht.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Kiralein17 » 10 März 2013, 22:07

Ich denke auch dass head es da sehr gut auf den Punkt gebracht hat.
Ich empfinde meine Brüste als zu klein im Gegensatz zu meinem Körper. Da kann mir noch sooft von wem auch immer gesagt werden "sie passen zu dir etc." . Dadurch werden sie nicht größer, und meine Empfindung verändert sich nicht. Ich kenne Frauen die kleinere Brüste haben als ich, deswegen ändert sich meine Meinung allerdings auch nicht.
Und ich finde es wirklich schon etwas "anmaßend" von dir, Magdalena, zu sagen dass es Etwas von Verstümmelung hat.
Wahrscheinlich hast du ein großes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl und kannst dich und deinen Körper so akzeptieren wir er ist. Manche Menschen können das nicht, und werden in einen Körper "hineingeboren" in dem sie sich ganz und gar nicht wohlfühlen. Und dann ist es egal, ob die Gesellschaft ihn als normal ansieht oder nicht.

Eine sehr gute Bekannte hatte eine extreme Mastektomie,die unter einem BH versteckt werden konnte. Trotzdem hat Sie sich die Brust angleichen lassen und fühlt sich nun sehr viel wohler. Sie kann sich und ihren Körper jetzt akzeptieren und lieben lernen. Und das hätte kein BH der Welt hinbekommen.
Auch bei mir kann kein BH mir das Gefühl geben, dass eine Brust OP meiner Meinung nach könnte...
Ich denke man sollte man nicht so schnell urteilen und immer von einer OP abraten, denn in der heutigen Zeit hat man diese Mittel eben zur Verfügung. Und warum sollte man diese dann nicht nutzen, wenn sie einem WIRKLICH helfen können ?
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon sternheim » 10 März 2013, 22:53

Ich wollte eine Brustverkleinerung haben, seit ich 15 war. Ich hatte schon immer recht große Brüste, die früh zu wachsen anfingen. Meine Familie hat mir eingetrichtert, dass das ein Problem ist, eine anatomische Auffälligkeit, etwas, gegen das man etwas tun und das man verbergen muss. Es stellte sich nie die Frage, ob das vielleicht von anderen oder gar von mir schön gefunden oder angenommen werden kann. Meine Mutter war mit 16 mit mir bei einem Arzt. Ich bin froh, dass dieser damals nicht eingewilligt hat, eine solche Operation durchzuführen. Ich hätte das damals sicher gemacht.
In der Zeit danach war meine Brust so eine Art namenloses Körperteil und ich wollte am liebsten vergessen, dass sie da ist. Als ich durch Krankheit und Medis 30 Kilo innerhalb eines Jahre zugenommen hatte, hat sich das nicht verbessert. Mein Freund konnte das nie richtig nachvollziehen, er hat das pragmatisch gesehen und wollte mir auch helfen bei den Rückenschmerzen, die ich immer hatte. Deshalb hat er für mich die Busenfreundinnen gefunden und ich habe mich, weil ich wegen dieser seltsamen Größen neugierig war, auch hier angemeldet. Der erste BH, der mir wirklich gepasst hat, war eine große Erleichterung für mich. Allerdings waren meine Brüste immernoch namenlose Gestalten, die nun etwas weniger präsent waren. Wirklich geändert hat sich das erst mit der Zeit. Weil ich Mode einfach toll finde, war das Thema BH erstmal ein neues Feld, auf dem ich mich diesbezüglich austoben konnte. So bin ich weiter am Ball geblieben und habe mich dadurch auch mit meinem Körper beschäftigt und zum ersten Mal nicht weggeschaut. Es hat mich fasziniert und begeistert, wie vielfältig die verschiedenen Brustformen sind und ich hatte endlich das Gefühl, so in Ordnung zu sein. Abgesehen davon ging es meinem Rücken auch deutlich besser, der durch einen Unfall bei einer Fototour vor 8 Jahren zusätzlich angeschlagen ist.
Zusammengefasst würde ich also sagen, dass ein passender BH zwar auch zu meinem veränderten Körpergefühl beigetragen hat, aber noch mehr die Beschäftigung mit meinem Körper und der Weg zum (fast) perfekten BH.
Vor einigen Monaten habe ich gemerkt, wie sich die Jahre in unpassenden BHs bemerkbar machen, meine Schultermuskulatur ist so ziemlich verhärtet und ich hatte dadurch akute Beschwerden in Form von Sehstörungen und Ohrenrauschen. Selbst mit gut passenden BHs ist es eben bei meiner Brustgröße nicht zu erreichen, dass die Träger nur 20% des Gewichts tragen. Für mich kommt eine OP trotzdem nicht mehr in Frage. Ich habe stattdessen nach einem BH gesucht, der mir noch mehr Halt aus dem Cup gibt, ein breiteres UBB hat und ich gehe wieder öfter Rückenschwimmen, um meine Rückenmuskulatur zu stärken.
Ich kann es gut nachvollziehen, wenn man sich für eine OP entscheidet, auch aus anderen Gründen als "nur" aus physischen. Das sollte kein Erweckungsbericht werden und ich hoffe, es kommt nicht so rüber. Ich wollte einfach nur nochmal schreiben, wie meine Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema waren.
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