Bruststraffungs-OP

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Bruststraffungs-OP

Beitragvon finky-one » 9 September 2012, 19:02

Hallo Leute.
Ich hab mich schon ein bisschen umgeguckt und gesehen, dass hier praktisch keiner eine Bruststraffungs-OP anstrebt/hinter sich hat, aber da mein Leidensdruck extrem groß ist, eröffne ich trotzdem mal einen Faden dazu. Vielleicht kann mir ja jemand helfen, kennt jemanden, der es gemacht hat o.ä.
Ich bin 21 Jahre alt, war noch nie schwanger oder übergewichtig, habe aber schon mehrere Jahre -extrem- hängende Brüste (75E). Ich habe jetzt beschlossen, für eine Kostenübernahme bei der KK zu kämpfen, aber mir ist durchaus bewusst, dass die Chance auf Bewilligung wohl bei unter einem Prozent liegt (bin bei der Barmer versichert).
An Selbstzahlung ist nicht zu denken, ich gehe noch zur Schule.
"Leider" kann ich keine gravierenden gesundheitlichen Probleme vorweisen. Ich habe "nur" ziemlich starke Einkerbungen an den Schultern und am Nacken von den BH-Trägern (trotz Silikonpads und selbstgenähten 8 Zentimeter breiten Trägern), und dadurch natürlich Verspannungen/Kopfschmerzen.
Die Probleme sind hauptsächlich psychisch. Ich habe seit ich ungefähr 14 war keinen Bikini mehr getragen, habe mich vorm Sportunterricht immer auf der Toilette umgezogen, zeitweise 2 BHs übereinander getragen etc. Ich schlafe jede Nacht mit BH, weil ich das Gefühl nicht ertragen kann, diese, Entschuldigung, nennen wir sie mal "Schläuche", auf der Haut zu fühlen.
Ich bin total verzweifelt. Ja, mit einem teuren, modifizierten BH kommt man ganz gut durch den Alltag. Aber wenn man sich nackt sieht überkommt einen das pure Grauen.
Ich habe nichts gegen natürlich hängende Brüste, das sieht in vielen Fällen schön aus, und ist bei 75E das Normalste der Welt. Aber meine sehen aus wie die einer 60-Jährigen, die in ihrem Leben 10 Kinder gestillt hat.
Und soo viel überschüssige Haut, die ich einfach in die Hand nehmen kann. Ich kann mir absolut nicht erlären, wo diese herkommt. Wenn ich sitze hängen meine Brüste bis zum Bauchnabel.

Wisst ihr, an wen ich mich zuerst wenden könnte? An welchen Arzt? Welches Gutachten am schwersten wiegt? Hab schon öfters gelesen selbst bei mehreren Gutachten von verschiedenen Fachärzten zahlt die Kasse nicht. Ich habe solche Angst davor, einfach zur Gymnastik oder zu einem Psychologen verwiesen zu werden. Ich bin keine hysterische junge Frau, die erwartet, dass ihr E-Körbchen steht, weil sie zu viele perfekte, operierte Frauen in der Öffentlichkeit gesehen hat.

LG, finky-one
Benutzeravatar
 
Beiträge: 11
Registriert: 09.09.2012
Danke: 6 • 0
 

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon Fizzl » 9 September 2012, 19:23

Hey, ich kenn das Gefühl sehr gut, dass man an den eigenen, hängenden Brüsten verzweifelt und die sehr unschön findet. Meine hingen auch mal die gesamte Handfläche nach unten. Das hat sich aber in den letzten drei Jahren sehr stark verändert durch das Tragen von passenden BHs. Es sind etwa 5cm Unterschied bei mir.

Wenn ich das mit den Trägern lese, denke ich daran, dass dir das Band zu locker sein wird. Denn 90% des Gewichts sollten vom Unterbrustband getragen werden. Daher möchte ich dich bitten, eine Erstberatung hier zu erbitten, damit wir sehen können, ob das mit 75E hinkomme.
Ich war damals auch der festen Überzeugung, dass 85E meine passende Größe sei und trage jetzt etwa 70K - wie gesagt, es macht 5 cm Unterschied und meine Schulterverspannungen sind viel besser geworden.

hier kann man eine Beratung erbitten und hier findet sich die Erklärung, was wir an Informationen benötigen.
no more machineguns - play the guitar!!!

B und C sind nicht der Durchschnitt! Mit den gängigen UBB sind die viel zu klein für die meisten Frauen!!!
Benutzeravatar
Inaktives Team-Mitglied
BH-Größe: UK 32FF/ 30G • EU 
Alte BH-Größe: 85E
UBU: 70 • 74 cm
BU: 96 • 97 • 100 cm
Schwanger: nein • am Stillen: nein
 
Beiträge: 3748
Registriert: 26.10.2009
Danke: 271354
 
BH-log

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon finky-one » 9 September 2012, 19:39

Hallo, danke für die Antwort. 5 Zentimeter Unterschied beim Tragen eines passenden BHs oder generell?! Falls ohne - dass sich das so stark auswirken kann wusste ich nicht und find ich ziemlich unglaublich *erschrocken* Ich merke zwar, dass meine Brüste wenn ich nach einem langen Tag zum Duschen den BH ausziehe, nicht ganz so schlimm hängen, aber nach drei Minuten ist das dann auch wieder abgesackt und sieht genauso schrecklich aus wie vorher.
Mit BH krieg ich sie eigentlich auch ganz gut nach oben gedrückt. Es sind ja praktisch Hautschläuche mit ein bisschen Pudding-Gewebe unten drin, die ich überall hin drücken kann, wo ich will. Da ist null Widerstand. Wenn ich ohne BH auf dem Rücken liege, fallen sie vollends zur Seite.
Ich habe nur einen BH, bei dem das Unterbrustband vernünftig stützt, und den ich deshalb zuhause oder nachts auch manchmal ohne Träger trage (sind abnehmbar). Aber dazu muss ich sagen, dass ich von den Rippen her nicht so schmal bin und das Unterbrustband jetzt schon sehr knapp bemessen ist. Lymphfluss hab ich glaub ich garnicht mehr *nein*
Benutzeravatar
 
Beiträge: 11
Registriert: 09.09.2012
Danke: 6 • 0
 

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon sumsum » 9 September 2012, 19:45

Hallo,
ich kenne zwar niemanden, der eine Bruststraffungs-OP hinter sich hat, aber anderweitig eine Brust-OP schon. Und das wurde auch von der (gesetzlichen) Krankenkasse bezahlt. Die Dame war damals 16 und da wurde das noch relativ zügig genehmigt, als aber vor kurzem mit 28 eine Folge-OP notwendig war, musste sie ziemlich kämpfen, dass es erstattet wurde. Wenn du wirklich eine OP möchtest, dann ist wohl zuallererst dein Frauenarzt der erste Ansprechpartner, ich denke Orthopäde kann auch nicht schaden, wegen eventueller Auswirkungen auf Rücken und co (du hast von Verspannungen gesprochen). Das genaue Prozedere kenne ich da auch nicht, im Zweifelsfall ist vermutlich davon auszugehen, dass in erster Instanz abgelehnt wird und du Widerspruch einreichen musst. Es ist in der Regel auch angebracht, da noch etwas nachliefern zu können und sei es nur ein ausführlicher Bericht. An einem Psychologen ist übrigens nicht schlimmes dran, ich kann in meinem näheren Umfeld aktuell etwa genauso viele Leute aufzählen, die einen Psychologen oder Psychotherapeuten besuchen, wie welche die das nicht tun. Nur ist das eben selten etwas, was man offen propagiert. Ich würde allerdings von einem Gutachten von ebendiesem eventuell abraten, wenn du eine OP anstrebst. Gerade wenn es darum geht, dass du die Brüste an sich als psychische Belastung siehst, führt manchmal dazu, dass dann andere physische Punkte abgetan werden. Irgendwie sind da nämlich auch noch nicht alle Ärzte/Gutachter so weit...

In dem Forum hier werden die meisten wohl dazu raten, es zunächst nochmal anders zu versuchen und dem werde ich so auch beipflichten. Das, was du über deine BHs erzählst (8cm-breite selbstgebaute Bügel, trotzdem sehr viel Last darauf) spricht nämlich trotz alledem für nicht sonderlich passende BHs. Bei denen sollte nämlich der Großteil des Gewichts vom Unterbrustband und nicht von den Trägern getragen werden. Eigenwerbung kommt vielleicht nicht so gut an, aber vielleicht kannst du ja mal überlegen, ob du hier nicht eine Erstberatung durchführen lässt. Ich vermute nämlich, dass bei dir da auch eine ziemlich andere Größe bei raus kommt und vielleicht fühlst du dich in BHs die deine Brüste besser halten ja auch etwas wohler. Vorallem, wenn dadurch Probleme mit den Schultern/mit dem Rücken entgegengewirkt werden können. Ich würde das jetzt auch erstmal völlig unabhängig davon sehen, ob du letzten Endes doch eine OP durchführen lässt oder nicht. Es schadet ja auch nichts, sich das Leben bis dahin zu erleichtern.

edit: ich hab den Beitrag übrigens angefangen zu schreiben, bevor andere Antworten da waren, sorry wegen der wiederholung *verlegen*
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 28DD/30D • EU 
Alte BH-Größe: 75A
UBU: 64 • 68 cm
BU: 78 • 79 • 84 cm
Schwanger: Nein • am Stillen: Nein
 
Beiträge: 253
Registriert: 15.08.2012
Danke: 2418
 
BH-log
Erstberatung

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon Aletris » 9 September 2012, 19:49

Zuerst einmal möchte ich dir Mut machen. Egal für welchen Weg du dich entscheidest. Ich kann bei deiner Beschreibung sehr gut verstehen, dass du eine OP machen lassen möchtest.

Normalerweise dauert es eine Weile bis zur OP (wenn man die von der Kasse bezahlen lässt), von dem Moment an, wo du beginnst herauszufinden, wo man hin muss, bis die Kasse den gestellten Antrag bewilligt, solltest du etwa mit einem Jahr rechnen (genauere Schätzungen kannst du sicher eher in anderen Foren erhalten, wo mehr Frauen aktiv sind, die damit Erfahrung haben). Dass ein massiver Leidensdruck besteht, das glaube ich dir sofort. Ohne psychologisches Gutachten werden solche OPs von der Kasse oft nicht bezahlt. Du musst aber keine Angst davor haben, zum Psychologen zu gehen. Psychologen sind normalerweise total nette Leute, die ihren Beruf ergriffen haben, um Leuten mit schweren Problemen (wie du eines hast) zu helfen. Die meisten Leute haben irgendwann in ihrem Leben solche Probleme, und davon ist man weder verrückt noch unnormal. Ich habe eine gute Freundin, die (aus anderen Gründen: sie hatte überhaupt keine Brustentwicklung und hat wahnsinnig darunter gelitten) eine Brust-OP beantragt hat und damit unter anderem auch zum Psychologen gegangen ist, um das Gutachten zu bekommen. Das war kein Problem, der Psychologe war total nett und einfühlsam, und er hat genau verstanden, dass sie keine Macke im Kopf hat, sondern wirklich unter ihrem Aussehen leidet, und das auch in dem Gutachten geschrieben; und die Kasse hat nachher die Brust-OP bezahlt. Es ist halt ein Weg durch die Instanzen, der seine Zeit dauert. Vielleicht wendest du dich erst einmal an einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin, oder einen Allgemeinmediziner - wichtig ist, dass das ein verständnisvoller Mensch sein sollte. Wenn du keinen Gynäkologen oder Hausarzt hast, mit dem du darüber reden kannst, höre dich im Freundeskreis um, ob jemand eine gute Adresse für dich hat. Diese Ärzte sollten dir mit Ratschlägen und Adressen weiterhelfen können.

Da das alles seine Zeit dauern wird, können wir dir in der Zwischenzeit Hilfe anbieten, so wie es Fizzl beschrieben hat. Wenn du Riefen auf den Schultern hast, bedeutet das, dass du (wie die meisten Frauen) BHs mit viel zu weiten Unterbrustbändern trägst. Wahrscheinlich brauchst du in deiner BH-Größe eine ähnliche Veränderung wie Fizzl, und wir können dir im Anschluss an eine Größenberatung auch helfen, BHs zu finden, in denen du dich wohlfühlst (der Lymphstau spricht z. B. dafür, dass dir die Bügel derzeit viel zu eng sind); wenn du möchtest, auch passende BHs oder BH-Hemdchen für die Nacht. Auf diese Art musst du in der Wartezeit bis zur eventuellen OP nicht so leiden. Und wer weiß, vielleicht entscheidest du dich ja später doch noch gegen die OP... das ist aber deine Entscheidung.

Edit: Jetzt waren andere schneller. Macht auch nix, ich schicke trotzdem mal ab. ;)
Benutzeravatar
Bra-Fitterin
BH-Größe: UK 34DD/E; 32F; 36DD • EU 75F (EU-Schnitte aber unpassend)
UBU: 72 • 80 cm
BU: 97 • 96,5 • 103,5 cm
 
Beiträge: 8068
Registriert: 12.04.2011
Danke: 4021183
 
BH-log
Steckbrief
Erstberatung

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon finky-one » 9 September 2012, 20:04

an sumsum: Ich weiß dass an Psychologenbesuchen nichts Schlimmes ist, ich bin selbst jahrelang zu einem gegangen, aus vollkommen anderen Gründen. Ich habe halt nur solche Angst, als eine dahingestellt zu werden, die generell nicht mit ihrem Körper klarkommt, weil dieser nicht perfekt ist. Wenn man von seinen Brüsten erzählt, heißt es immer schnell "ach, das haben viele, lern deinen Körper zu lieben blabla", aber wenn ich mich mal traue jemandem Fotos zu zeigen, herrscht Stille und totale Betroffenheit, von "lerne das zu akzeptieren" keine Spur mehr.
Einen Bericht von wem, meinst du? Dann nochmal vom Frauenarzt?
Ich weiß, dass gute BHs extrem helfen. Aber auch wenn man mit einem passenden BH, ganz hübsch geformten Brüsten und schmerzfrei durchs Leben geht, muss man ihn doch irgendwann ausziehen und dann ist es eine Riesenqual, sich das anzugucken.
Ja, irgendwann werde ich wohl eine OP durchführen lassen. Wenn nicht in nächster Zeit, dann, wenn ich das Geld dazu habe (was noch lang dauern kann bei Studium etc.). Wer weiß wo die mit 40 hängen *kopfkratz*
Genau das habe ich mir auch gedacht, dass es vielleicht nicht so gut kommt, wenn ich auf die Psycho-Schiene poche. Körperliche Probleme beeindrucken KKs eben viel eher. Aber davon habe ich halt nicht so viele, und mit immer besseren BHs sind die auf ein Minimum reduzierbar. Die unendliche Scham leider nicht *nein*

an aletris: Hm ok, du wärst also eher für psychologische Gutachten. Problem ist halt wie geasgt auch, dass ich schon jahrelang zum Psychologen gegangen bin und deshalb wahrscheinlich bei der KK ohnehin als recht "labil" gelte.

Kannst du mir vielleicht die Namen von Foren nennen, in denen es eher um mein Problem geht? Google und Co haben irgendwie nichts ausgespuckt.
Benutzeravatar
 
Beiträge: 11
Registriert: 09.09.2012
Danke: 6 • 0
 

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon Aletris » 9 September 2012, 20:22

So auf die Schnelle weiß ich leider auch keines. Im Forum von Brigitte.de gibt es jedoch ein ganzes Unterforum, wo es um alle Arten von OPs geht, auch Brust-OPs. Die Beweggründe der Frauen dort sind unterschiedlich: bei einigen geht es tatsächlich nur um Verschönerung, aber andere haben einen ziemlichen Leidensweg hinter sich und schreiben dort auch darüber. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass du dort mehr Frauen treffen kannst, denen es so geht wie dir, und dass man dir dort besser weiterhelfen kann, auch was praktische Tipps angeht. *sonne*

Mein Angebot mit den besseren BHs läuft nicht darauf hinaus, zu sagen, du hättest bloß Psycho-Probleme, das möchte ich wirklich klarstellen. Deine Schilderung ist ja sehr plastisch gewesen, und dass das einen Leidensdruck erzeugt, kann ich mir lebhaft vorstellen. Ich denke aber, dass es zumindest dein Leben in der Zwischenzeit etwas erleichtern könnte. Vergleiche mal mit meiner Freundin, von der ich oben erzählt habe: die hatte sicher weder körperliche Beschwerden durch Schwierigkeiten mit einschneidenden BH-Trägern, noch wunde Stellen unter den nicht vorhandenen Brüsten, noch sonstwas. Abgesehen von nicht sichtbaren Brustbeulen war bei ihr körperlich alles taco. Trotzdem war die Indikation sehr klar, und die Kasse hat das anstandslos gezahlt. Ich denke wirklich, dass deine nächste Anlaufstelle ein/e gute/r Gynäkologe/-in oder Allgemeinmediziner/in (bitte mit dem Ruf, ein verständnisvoller Mensch zu sein) ist. Wenn du ihm bzw. ihr zeigst, worum es geht, sollte die Sache klar sein.
Aber dir ist in der Zwischenzeit sicher besser gedient, wenn du nicht körperlich mehr leiden musst, als unvermeidbar ist. Vom derzeitigen Zustand hat ja auch keiner was, und schneller kommst du dadurch auch nicht zu deiner OP. Dafür wäre unsere BH-Beratung da, und nicht, um dich von irgendwas abzuhalten. Das wäre das, was wir für dich tun könnten. :)

Egal, wie es für dich weitergeht: ich wünsche dir viel Kraft und Mut, und dass du schnell die Hilfe bekommst, die du brauchst. :)
Benutzeravatar
Bra-Fitterin
BH-Größe: UK 34DD/E; 32F; 36DD • EU 75F (EU-Schnitte aber unpassend)
UBU: 72 • 80 cm
BU: 97 • 96,5 • 103,5 cm
 
Beiträge: 8068
Registriert: 12.04.2011
Danke: 4021183
 
BH-log
Steckbrief
Erstberatung

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon Layla » 9 September 2012, 20:33

Hallo Finky-one,

Ich habe selbst eine Brust-Op vor über 10 Jahren hinter mir, die von der KK bezahlt wurde. allerdings aufgrund einer Asymmetrie. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es nichts nützt Gutachten o.ä. zu besorgen, weil die endgültige Begutachtung durch einen Arzt beim MDK (medizinischer Dienst der KK) durchgeführt wird. Davon hängt dann im Endeffekt alles ab. Ich habe ein Schreiben meiner Frauenärztin bei der KK eingereicht, wo die Diagnose Asymmetrie und psychische Belastung dadurch draufstand und die Bitte von mir um eine Angleichungs-OP. Nach ein paar Wochen bekam ich dann Post vom MDK mit einem Begutachtungstermin. Dort hat die Ärztin dann gesagt, dass es ja in Ihren Augen so schlimm nicht sei und ich besser passende BHs tragen sollte :D , aber sie die OP trotzdem befürworten wird. Dann kam irgendwann ein Schreiben meiner KK, dass die OP inkl. Krankenhausaufenthalt für 3 Tage übernommen wird. Ich hatte in der Zwischenzeit schon einen Termin bei einer plastischen Chirurgin mit Kassenzulassung, da ich die OP unbedingt machen wollte und schon lange dafür gespart habe. Mit ihr war besprochen, dass sie es entweder als Kassenleistung macht, wenn das OK kommt oder aber ich es selbst bezahle. Kurz darauf habe ich die OP dann machen lassen. Allerdings muss man gerade bei Straffungs-Ops bedenken, dass es je nach Ausmaß auch sein kann, dass die Stillfähigkeit beeinträchtigt werden kann. Des Weiteren kann es größere Narben geben. Ich schließe mich auf jeden Fall den Vorrednerinnen an, dass es gut wäre mal die richtige BH Größe zu bestimmen, das macht schon viel aus. Die OP kannst Du dann immer noch machen lassen.

LG
Layla
Ich verkaufe viele BHs im Größenbereich 34G-H, 36G und 80FF, 85FF und 85G von Ewa Michalak im Flohmarkt!
Benutzeravatar
Ehemaliges Team-Mitglied
BH-Größe: UK 34F/FF • EU 
Alte BH-Größe: 85C
UBU: 78 • 84 cm
BU: 108 • 105 • 112 cm
Schwanger: Nein • am Stillen: nein
 
Beiträge: 941
Registriert: 07.07.2008
Danke: 552
 

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon finky-one » 9 September 2012, 21:16

Hallo Layla. Das mit der Stillfähigkeit weiß ich, ich möchte keine leiblichen Kinder. Das freut mich total für dich, dass du so eine kulante Ärztin erwischt hast. Vor über 10 Jahren gings den Kassen "leider" aber noch ein bisschen besser.
Darf ich fragen, wie groß der Unterschied war? (Du musst es mir nicht sagen.) Bekommt man diese Einladung zur Begutachtung in jedem Fall oder kann es auch sein, dass sie einfach von vornherein ablehnen?
Ich bastele im Übrigen grad an meinem BH-Anpassungs-Post :)
Benutzeravatar
 
Beiträge: 11
Registriert: 09.09.2012
Danke: 6 • 0
 

Re: Bruststraffungs-OP

Beitragvon Layla » 9 September 2012, 22:04

Hallo Finky-One,

Zur Angleichung wurde über dem Brustmuskel ein Implantat mit 275 ml Silikon eingesetzt, die andere Seite wurde etwas gestrafft. Ich finde also schon, dass das ein größere Unterschied war. Ob von vorneherein abgelehnt wird oder man immer einen Termin zur Begutachtung bekommt, weiß ich leider nicht. Aber Du hast Recht, vor 10 Jahren war es sicher noch leichter als heute.
Ich verkaufe viele BHs im Größenbereich 34G-H, 36G und 80FF, 85FF und 85G von Ewa Michalak im Flohmarkt!
Benutzeravatar
Ehemaliges Team-Mitglied
BH-Größe: UK 34F/FF • EU 
Alte BH-Größe: 85C
UBU: 78 • 84 cm
BU: 108 • 105 • 112 cm
Schwanger: Nein • am Stillen: nein
 
Beiträge: 941
Registriert: 07.07.2008
Danke: 552
 

Nächste

Zurück zu Gesundheit und Pflege der Brust