Brustkrebs durch Bügel-BHs?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brustkrebs durch BHs mit Reifen???

Beitragvon Bluemchen » 30 August 2009, 14:22

Wenn der Bügel AUF der Brust liegt würde ich ihn nicht anziehen. Bei einem richtig gefitteten BH liegt nirgendwo der Bügel auf der Brust.
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Re: Brustkrebs durch BHs mit Reifen???

Beitragvon JoeHell » 30 August 2009, 14:25

Bei meinen alten BHs haben die Bügel zum Teil auch seitlich in die Brust gedrückt, das fand ich allerdings sehr unangenehm. Da würde ich eher sagen, dass es besser ist, sie nicht mehr anzuziehen.
... bis dass der Steg euch scheidet.
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Re: Brustkrebs durch BHs mit Reifen???

Beitragvon Ric » 31 August 2009, 20:01

danke für eure hilfe, ich werde den nicht mehr tragen!!!!
lg ric
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Re: Brustkrebs durch Bügel-BHs?

Beitragvon Krysia » 30 Mai 2012, 20:34

Ich hab das auch schon in der Diskussion "Zu Hause lieber ohne BH" viewtopic.php?f=22&t=11510 und "Lymphflussabnahme durch enge BHs soll Brustkrebs fördern?" viewtopic.php?f=22&t=1211 gepostet, aber da es hier zu vielen Überschneidungen kommt, geb ich es hier auch noch mal hin:

Kurz zur Vorgeschichte: ich hatte einen Autounfall und ging, als die körperlichen Schmerzen weg waren, zu einem Osteopathen. Der konnte, obwohl ich wie gesagt keine Schmerzen mehr hatte, sehr wohl noch das Trauma in meinem Körper erspüren. In unseren Körpern passiert so vieles, das wir nicht bewusst wahrnehmen können. Aussagen wie: "Na wenn der BH nicht weh tut, kann's nicht schädlich sein.", stehe ich deshalb kritisch gegenüber.

Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die nichts von Osteopathie und Cranio-Sakral-Therapie halten, aber ich habe während und nach den Behandlungen am eigenen Leib gespürt, dass diese Art von Therapieformen sehr wohl ihre Berechtigung haben. Ich bin Tänzerin und hatte nach dem Unfall Schwierigkeiten beim Tanzen, weil ich insgesamt zuviel Körperspannung und in verschiedenen Teilen meines Körpers Blockaden hatte, die sich erst durch die Cranio-Sakral-Therapie lösen konnten.

Mein Osteopath hat mir dann von engen BHs abgeraten, weil sie den Energiefluss behindern und deshalb im Brustbereich einen Energiestau entstehen lassen. Warum viele Männer Krawatten als unangenehm empfinden, liegt auch nicht daran, dass die Krawatten so eng sitzen, dass sich das Blut staut und sie danach rote Abdrücke am Hals haben, als hätte sie jemand gewürgt, sondern daran, dass die Energie in ihrem Fluss vom Kopf in den restlichen Körper und umgekehrt behindert wird. Es ist auch kein Zufall, dass sich Krawatten in beruflichen Kontexten durchgesetzt haben, weil sie verhindern sollen, dass das Bauchgefühl bei geschäftlichen Verhandlungen mitredet - hingegen sollen Entscheidungen, nach analytischem Abwägen der Fakten, mit dem Verstand getroffen werden. Ob diese Herangehensweise in unserer Gesellschaft die richtige ist, sei dahingestellt und will ich hier nicht diskutieren. Ich wollte nur ein anderes Beispiel für zu enge Kleidungsstücke darbringen.

Auch riet mir mein Osteopath auf Bügel-BHs zu verzichten, da Metalle elektromagnetische Strahlung anziehen. Es steckt das gleiche Prinzip dahinter, aufgrund dessen geraten wird auf Metall in Betten und Matratzen zu verzichten.
Aber ja, auch hier gibt es etliche Leute, die nicht an die Gefahren von Elektrosmog, Handystrahlung usw. glauben.

Ich aber glaube daran. Und nach meiner osteopathischen Therapie fing ich an mich ab und zu auch ohne BH nach draußen zu wagen. Zu Hause trage ich sowieso so gut wie nie einen BH - oder wenn, dann einen ganz weichen ohne Bügel -, aber woanders war es mir immer unangenehm ohne BH. Einerseits aufgrund der sexuell konnotierten Blicke und Kommentare von Männern, andererseits, weil ich mich ungeschützt fühlte. Ich bin ein sensibler Mensch, der offen auf andere zugeht und die Stimmungen von anderen allzu leicht aufnimmt und in sich hineinlässt. Ein BH fühlt sich da bis zu einem gewissen Grad wie ein Schutzschirm für mich an. Ein Panzer, der mir hilft meine Emotionen in Zaum zu halten und die der anderen abprallen zu lassen. So gut die Theorie, so schlecht die Wirkung. Das mit dem Abprallen hat nämlich wie gesagt nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert. Und alles, was ich doch noch in mich hineinließ, blieb in mir stecken, da ich durch den blockierten Energiefluss nichts abbauen oder wieder wegfließen lassen konnte - der Abtransport war gestört. Und die eigenen Gefühle in Zaum halten zu wollen, ist sowieso keine gute Idee. Ohne BH fühl ich mich zwar manchmal immer noch schutzlos meiner Umwelt ausgesetzt, aber zumindest kommen die Dinge wieder leichter an die Oberfläche zurück und ich kann lernen mit ihnen umzugehen, anstatt sie mit mir herumzutragen.

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch! Ich trage trotzdem immer wieder BHs, zwar nicht täglich und wenn, dann keine 20 Stunden durchgehend, aber ich liebe meine BHs - vor allem beim Sport. Und manchmal spannen meine Brüste zyklusbedingt stark und dann bin ich auch froh Unterstützung durch einen gut sitzenden BH zu bekommen. Und ab und zu hab ich auch einfach mal Lust eine schöne runde Form oder eine hübsches Dekolleté zu erzeugen. Und ich bin auch absolut der Meinung, dass, wenn man einen BH trägt, es ein gut sitzender sein sollte und keiner, der zu weit ist und deshalb das ganze Gewicht auf den Schultern lastet, oder einen mit zu schmalen/zu breiten Bügeln, der irgendwo ins Gewebe sticht - nein! Es lebe das Brafitting und die gut sitzenden, bequemen, schönen BHs!

Aber mit diesem (sehr persönlichen) Beitrag wollte ich zeigen, dass es auch Gründe dafür gibt manchmal keinen BH zu tragen, und sich bewusst damit auseinanderzusetzen, wie sich der Unterschied auch innen drin anfühlt.
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Re: Brustkrebs durch Bügel-BHs?

Beitragvon chesar » 31 Mai 2012, 12:17

Verschieden Studien besagen, dass jede 9. Frau an Brustkrebs erkrankt. Nirgendwo ist zu lesen,das hier ein Zusammenhang besteht zu Bügel-BH´s.
Ich habe diese Aussage schon öfters gehört und habe vor Jahren mal ein bischen nachgeforscht.
Die Aussgen die ich von Frauenärzten und aus der Wäschebranche bekommen habe gingen alle in eine Richtung:
Die Bügel sind heut zu Tage sehr flexibel und anpassbar, vor 20 Jahren sah das noch anders aus, die Bügel waren teilweise sogar beide zusammen an einem Stück und so kam es dazu das die Bügel oft sehr stark einschnitten. Das dies in Zusammenhang mit Brusthrebs stehen könnte, wollte man nicht abstreiten.(Deckt sich mit der Aussage von nicht passenden und kneifenden BHs) .
Heut zu Tage soll da aber angeblich keine rede von sein, zumal auch die Verteilung der Knoten in der Brust sich nicht mit der Lage des Bügels deckt.
Viele Frauenärzte sagen heute sogar, das man ca 2 Jahre nacht einer Brustkrebs-OP wieder Bügel-BH´s tragen kann/soll, da diese die Brust besser unterstützen, vor allem in größeren Cups.
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Re: Brustkrebs durch Bügel-BHs?

Beitragvon Sandra85 » 2 Juli 2012, 02:19

Das sollte meiner Meinung nach wirklich nichts ausmachen. Die ursachen von Krebs sind in der Regel viel versteckter, schlechte Ernährung, Carzinogene Stoffe denen man ausgesetzt wird und dann natürlich auch noch Veranlagung. Das auf den BH zu schieben macht meiner meinung nach wirklich keinen Sinn. Wobei ich nicht ausschliessen würde, dass es negative Konsequenzen haben kann wenn was nicht gescheit sitzt...
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