Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP?

Beitragvon Laeriel » 24 Juni 2013, 12:04

Algieba hat geschrieben:Insofern - ich wiederhole mich, ich weiß ;) - kann und darf die Entscheidung pro oder kontra OP meines Erachtens eben nur vom persönlichen Leidensdruck abhängen.

Ich finde, da hast Du auch absolut recht! *daumenhoch*
Und wie Du es beschreibst, scheint es dann ja sogar in beide Richtungen so zu sein: Wenn ich etwas nicht machen möchte, obwohl ich die Möglichkeit hätte, wird das oft nicht akzeptiert. Wenn ich etwas mache, obwohl andere meinen, es sei nicht notwendig, wird das genauso wenig akzeptiert. *seufz*

Und es ist dann ja auch noch so, dass ich ja nicht unbedingt zufrieden sein muss, wenn ich mich z. B. gegen eine OP entscheide. Das hängt für mich nicht unmittelbar zusammen. Ich kann ja etwas nicht machen wollen, obwohl ich eher unzufrieden bin und theoretisch so eine Möglichkeit hätte. Dann stimmt vielleicht für mich das Verhältnis einfach nicht. Ich finde, das hat schon auch eine Berechtigung. Aber da heißt es dann oft einfach "stell Dich nicht so an oder lass es halt machen". Das ist aber nicht jedermans Weg und es muss irgendwie noch was dazwischen geben. Nur weil ich z. B. eine OP für mein "Problem" nicht angemessen finde, heißt das ja nicht, dass ich völlig im Einklang mit mir bin und meine Zweifel nie mehr äußern darf.
Klar, auf lange Sicht muss man dann wohl irgendwie seinen Frieden damit schließen (für sich selbst, damit man sich nicht quält), aber solche Kommentare helfen dann meiner Meinung nach eher nicht (nicht, dass das hier jetzt irgendwie kam oder impliziert wurde). Ich hab dann den Eindruck, dass da einfach hinter steck: "Belästige mich nicht mit Deinen komischen Problemen. Könntest ja was tun, wenn Du wolltest, tust es aber ja nicht. Also willst Du es so." Ich finde, das ist bei so einer Thematik ein Trugschluss, denn bei der Entscheidung für so einen Schritt spielt ja noch viel mehr rein, als die reine Unzufriedenheit mit sich selbst (Angst vor OP, Risikoabwägung, Geldaufwand, ethische Ansichten etc. pp.). Wenn sich jemand trotz seiner Unzufriedenheit mit sich selbst gegen eine OP entscheidet, sollte da zumindest der Versuch sein, dass zu verstehen und zu akzeptieren. Ich denke, da darf man durchaus auch immer noch seine Unsicherheit äußern und man könnte als Gegenüber dann auch darauf eingehen, ohne vorzuhalten, dass man sich halt gegen eine "Veränderung" entschieden hat. Oder liege ich da falsch/ übersehe ich etwas?

Andersherum eben genauso. Wenn jemand meint, dass ich mit mir zufrieden sein sollte, sollte das mir ja nicht das "Recht" nehmen, unzufrieden mit mir zu sein und das eben auch mit den Mitteln zu ändern, die mir (!) angemessen zu sein scheinen.

Ich denke schon, dass es oft etwas hilft zu hinterfragen, woher die Zweifel eigentlich kommen und das "gesellschaftliche Ideal" in Frage zu stellen. Aber eben auch nicht immer und es kommt doch "aus einem selbst". Was man dann damit macht, ist eben individuell. Man kann meiner Meinung nach nicht mit einer Blaupause zwei Lösungswege aufzwingen.
Edit: Nachdem ich headologys Beitrag gelesen habe, körperliche Beschwerden habe ich auch gar nicht erwähnt. Das ist sicher noch einmal eine andere Geschichte, aber im Prinzip sehe ich das genau so. Auch hier muss ja jeder individuell (unter Hilfe eines Arztes, denke ich) selbst entscheiden, wie für ihn die Risiko-Nutzen Bilanz ist. Bei vielen wird das dann je nach Beschwerden pro OP sein und das ist für mich auch völlig verständlich. Wie gesagt, da sollte man eben m.M. auch die Entscheidung desjenigen akzeptieren und achten.
Deswegen finde ich so eine OP (ob jetzt medizinisch oder ästhetisch) nicht verwerflich. Man muss es sich nur gut überlegen. Gerade bei psychischen Gründen, denke ich doch oft, dass man es erst einmal hinterfragen sollte, woher der Druck kommt. Oft kommt er eben von außen und nicht von sich selbst, habe ich den Eindruck. Und dann kann u.U. auch die OP nichts daran ändern. Und die ist nicht rückgängig zu machen. Aber letztendlich ist es eben nicht "mein Bier".

Und mir fällt gerade noch auf, dass es eigentlich bei mir meistens eine dritte Partei benötigt, um mich in Beziehung zu setzen, besonders, was die Brüste angeht. Wenn ich so für mich alleine bin, denke ich meist nicht viel darüber nach, wenn ich jemand anderen sehe. Aber wenn jemand drittes dabei ist, fange ich schon an, mich zu vergleichen. Total blöd, oder?
Naja, Satre hatte schon ein wenig recht: Die Hölle ist der Blick des anderen. ;)

Ohweh, sorry für den langen Post! *verlegen*
Viele liebe Grüße
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Re: Brust-OP?

Beitragvon TigerBaby » 24 Juni 2013, 12:13

[OT]
Laeriel hat geschrieben:Naja, Satre hatte schon ein wenig recht: Die Hölle ist der Blick des anderen.

War das nicht: Die Hölle, das sind wir"?
Ist aber auch schon ewig her, dass ich die geschlossene Gesellschaft gelesen habe...
[/OT]
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Laeriel » 24 Juni 2013, 12:22

TigerBaby hat geschrieben:[OT]
Laeriel hat geschrieben:Naja, Satre hatte schon ein wenig recht: Die Hölle ist der Blick des anderen.

War das nicht: Die Hölle, das sind wir"?
Ist aber auch schon ewig her, dass ich die geschlossene Gesellschaft gelesen habe...
[/OT]

Ich habe das genaue Zitat grad nicht zur Hand, aber die Aussage war ja schon so, dass wir uns die Hölle selber machen, indem wir uns von dem Urteil anderer abhängig machen. ;)
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Re: Brust-OP?

Beitragvon headology » 24 Juni 2013, 12:33

"l'enfer, c'est les autres" ist der Satz um den es geht, oder? Und dabei geht es doch um "den Blick der anderen"...

However, ich weiß jetzt nicht ob es deutlich geworden ist, ich hab einfach nur so vor mich hingeschrieben - gar nicht so sehr auf irgendjemanden bezogen. Ich wollte nur noch mal herausstellen, daß die Diskussion für meine Begriffe zu häufig in die ästethische Richtung abdriftet, auch in der Selbstwahrnehmung und ich das für tendenziell nebensächlich halte; bzw. daß ich glaube, daß damit die eigentliche Frage nach der 'Berechtigung von Brust-OPs' eher verdeckt wird als gestellt.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Algieba » 24 Juni 2013, 12:46

headology hat geschrieben:Wie groß die Brust sein muß um 'Probleme zu machen', hängt stark von den körperlichen Voraussetzungen, z. B. Körpergröße, Muskulatur, Schulterbreite, Brustbasisgröße u.a. ab.


Wenn ich so darüber nachdenke, kann das auch mit ein Grund dafür sein, dass die ganze "Großbrust-Problematik" sehr als Individualschicksal (eine ausgesprochen zutreffende Beschreibung, wie ich finde) betrachtet wird?

Laeriel hat geschrieben:Andersherum eben genauso. Wenn jemand meint, dass ich mit mir zufrieden sein sollte, sollte das mir ja nicht das "Recht" nehmen, unzufrieden mit mir zu sein und das eben auch mit den Mitteln zu ändern, die mir (!) angemessen zu sein scheinen.


Amen to that, Schwester. *ja*

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Re: Brust-OP?

Beitragvon Laeriel » 24 Juni 2013, 13:14

headology hat geschrieben:"l'enfer, c'est les autres" ist der Satz um den es geht, oder? Und dabei geht es doch um "den Blick der anderen"...

Ja, genau, den meine ich! :) Und Satre sagt auch selbst noch über das Stück, dass es darum geht, dass einige sich zu sehr abhängig vom Urteil anderer machen und sich deswegen auf Erden die Hölle bereiten. Und dass sie Urteile über sich selbst haben, unter denen sie leiden, die aber eigentlich durch die Abhängikeit von andere kommen. Ich finde, das passt ganz gut.

headology hat geschrieben:However, ich weiß jetzt nicht ob es deutlich geworden ist, ich hab einfach nur so vor mich hingeschrieben - gar nicht so sehr auf irgendjemanden bezogen. Ich wollte nur noch mal herausstellen, daß die Diskussion für meine Begriffe zu häufig in die ästethische Richtung abdriftet, auch in der Selbstwahrnehmung und ich das für tendenziell nebensächlich halte; bzw. daß ich glaube, daß damit die eigentliche Frage nach der 'Berechtigung von Brust-OPs' eher verdeckt wird als gestellt.

Mh, stimmt, meist geht es um die ästhetische Richtung. Vielleicht liegt das daran, dass viele eben eher mit damit Erfahrungen haben und die schweren, gesundheitlichen Folgen nicht so kennen (oder wahrnehmen)? Und vielleicht auch sonst nicht so viel mit solchen Fällen zu tun haben, weil sie niemanden kennen, bei dem es so ist (oder es nicht wissen, dass es bei jemandem so ist, weil derjenige nicht darüber redet)?
Ich zum Beispiel habe zwar immer wieder Rückenschmerzen und Nackenverspannungen (auch jetzt noch), aber ich glaube, das hängt eher mit der vielen Tätigkeit am Schreibtisch und Stress zusammen, nicht mit meinen Brüsten (mit den neuen BHs hat es sich auch gebessert, nur bei Stress versteinert sich noch alles, da hilft auch kein BH). Und das wäre auch alles, wovon ich berichten kann. Mir ist auch nicht bekannt, dass jemand in meinem Umfeld gesundheitliche Probleme damit hat.
Ich kann dazu also leider nicht viel beitragen. :(
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Anira » 24 Juni 2013, 14:16

Wow, mit so viel Resonanz hätte ich ja nicht gerechnet!
Keine Sorge, ich werde mir zwangsweise noch Zeit lassen und mich nicht gleich morgen unters Messer legen, ich hatte ja noch nicht einmal ein Beratungsgespräch.
Schon zeitlich gesehen, würde es erst frühstens in einem halben Jahr gehen. Das ganze ist ja leider keine Sache von ein paar Minuten. Ich werde einfach mal anfangen die ersten Weichen zu legen und parallel meinen neuen BH tragen und bis ich die erste Unterschrift setze hab ich noch genug Zeit mir zu überlegen, ob ich das wirklich will.
Ich würde auch vorher noch auf jeden Fall etwas abnehmen wollen (nicht viel, da ich nicht übergewichtig bin) und vielleicht würde das ja auch schon etwas ändern... wer weiß, vielleicht hätte ich sogar das Glück zu allererst an der Brust abzunehmen. Ich mache mir keine große Hoffnung, aber probieren geht über studieren.

Ja, mir ist klar, dass ich gestern mit irgendwelchen BH-Größen um mich geworfen habe, die nicht viel heißen müssen, aber wie soll man es sonst ausdrücken? Ich kann schlecht Maße nennen, da ich die ja noch weniger abschätzen kann und wie ihr hier selbst sagt, würde der Chirurg die Größe wohl auch nicht "nachfitten". Bei den Größen die ich genannt habe, handelt es sich halt demnach eher um das, was die gemeine Nicht-Busenfreundin unter einer BH-Größe versteht. Und die meisten Leute, die draußen mit einer ungefitteten 75D rumrennen, werden schon vergleichsweise recht große Brüste haben...
Ich denke, bevor ich diese Entscheidung treffe sollte ich auch einfach mal ein paar normale Wäschegeschäfte aufsuchen (in denen ich zuletzt vor 10 Jahren war).

Übrigens, als ich den neuen BH das erste Mal anhatte, war der erste Kommentar: "Wow, du hast einfach nur unmöglich große Brüste", mit einem neuen Top von BiuBiu hieß es dann von einer anderen, unabhängigen Person noch: "Du hast echt die größte Oberweite des Landes! "
Nicht, dass ich mich von solchen Kommentaren beirren lasse, aber besonders freuen tu ich mich über solche Aussagen auch nicht!
Reingeredet haben mir Freunde oder Familie da übrigens auch noch nie! Wenn ich das Thema ernsthaft anspreche, hat noch keiner gesagt, dass ich sie dringend verkleinern sollte o.ä.. Also es ist und bleibt komplett meine Entschiedung und ich mache es nun wirklich nicht von Freunden oder Familie abhängig. V.a. meine Familie will es ja doch am allerwenigsten... allein aus finanzieller Sicht.
Aber Oberteile von BiuBiu werde ich trotzdem nicht mehr anziehen. Da bleibe ich doch lieber bei meinen "guten alten" Kartoffelsäcken.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Mary » 24 Juni 2013, 14:25

Das ist natürlich schade, wenn man sich so blöde Kommentare fängt. Aber es ist wirklich nicht nur meine Erfahrung sondern auch etwas das man hier im Forum nach ein paar Monaten bis einem Jahr Mitgliedschaft beobachten kann: Das Selbstbewusstsein ändert sich und die Selbstverständlichkeit mit der man seinen Körper vor sich her trägt. Wenn man ausstrahlt, dass man seinen Körper total okay findet und das die Brüste da gut reinpassen, dann sehen die Mitmenschen auch oft gar nicht so einen Punkt einen anzugreifen. Und spätestens da nimmt man dann auch solche Kommentare viel leichter als Unsinn wahr. Bei mir sind es nicht nur die großen Brüste sondern auch das allgemeine Übergewicht wo man das beobachten kann.
Der Kommentar ist natürlich trotzdem unter aller Sau. Wer bitte sagt sowas?
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Laeriel » 24 Juni 2013, 14:40

Boah, sorry, aber die Kommentare, die Du bekommen hast, finde ich echt unter aller Kanone. Was erdreisten die sich denn, so in Deine intime/persönliche Zone einzudringen? Man, man sollte sich vielleicht nicht aufregen, aber wenn ich sowas höre! Du gehst ja wahrscheinlich auch nicht hin und sagst "Mensch, du hast echt die dickste Nase, die ich je gesehen habe!" oder "Du hast aber echt nen riesigen Hintern!" alternativ auch "Du hast ja gar keinen Arsch in der Hose, wie ein flaches Paddel!" Und mir fiele da noch vieles mehr, auch intimeres ein, was man da entgegenschmettern könnte. Graaah! *ausbruch*

So, sorry, für den Ausbruch. Aber ich finde das einfach unmöglich. Und es sind eben schon auch solche Kommentare, die einem still und heimlich gemeine Gedanken einem selbst gegenüber einpflanzen (ich kenne das durchaus auch, kann man auf der ersten Seite meines BHlogs nachlesen).

Aber ich finde Deinen Plan gut, Dich mal mit dem Thema auseinander zu setzen und gleichzeitig mal zu sehen, was die BH- und Busenfreundinnen-Reise noch so mit sich bringt. ;) Mir hat es jedenfalls geholfen mich allgemein mit den Thema auseinander zu setzen.

Mh, ja, wie macht man einem Arzt klar, wie die Größe hinterher sein soll? Vielleicht nimmt man einen BH in der Wunschgröße mit und sagt "da möchte ich hinterher reinpassen"? So exakt geht das bestimmt gar nicht, man muss ja dann auch gucken, wie das in der OP läuft, oder? Aber dann hat man so eine Annäherung.
Viele liebe Grüße
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Re: Brust-OP?

Beitragvon sternheim » 24 Juni 2013, 16:06

Wer solche Kommentare ablässt, ist offenkundig ein Idiot, der aber immerhin so schlau zu sein scheint, dass er gemerkt hat, bei dir damit einen wunden Punkt zu treffen. Es mag zwar nicht immer so sein, aber einige denken, das ist dann vielleicht im Freundeskreis oder größeren Bekanntenkreis besonders lustig, eine Person damit aufzuziehen und fällt für die dann unter "Necken". Ich handhabe es in diesen Fällen so, dass ich sachlich frage, was ich mit dieser Information jetzt anfangen soll oder über welches Körperteil der Person ich den einen Kommentar ablassen soll. Wenn man ruhig und bestimmt zeigt, dass man das jetzt weder lustig noch informativ findet, schränkt das die Kommentar dichte zumeist doch deutlich ein.
Mary hat übrigens recht: den meisten hier geht es so, dass sie nach einiger Zeit hier im Forum und mit passenden BHs deutlich gleichgültiger gegenüber Bemerkungen und auch milder mit sich selbst geworden sind. Ich glaube, für viele ist eben der Gedanke auch neu, dass vermeintlich unperfekte Frauen (also: alle Frauen! ) ihren Körper so ok finden können, wie er ist, obwohl sie doch deutliche Fettpölsterchen oder Narben, unreine Haut, whatever haben, wofür man sich nach Gesellschafts Meinung mal gefälligst zu schämen und die man zu kaschieren hat!
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