Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP?

Beitragvon hayashi » 5 April 2013, 18:27

Danke, Neechen, für diesen Bericht. Magst du vielleicht etwas zu den Maßen sagen? Dann könnten wir ein wenig besser nachvollziehen, wie groß es noch ist. Immerhin labern die Ärzte gern mal was von "vollem C" und hier geht die Beratung auf 65G raus oder ähnlich.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Neechen » 5 April 2013, 18:50

Also, der UBU war vorher und nach her 72 cm etwa, das schwankt immer so. Nach Weihnachten sind es auch mal 75 cm ;)

Die anderen Maße weiß ich leider nicht mehr, aber der am perfetktesten passendsde BH war damals von Felina Conturelle in 70H.
Dieser BH hatte alle Kriterien eines gefitteten BHs erfüllt, mit T-Shirt drüber hat niemals jemand meine richtige Größe erraten können.

Die linke Brust war zwar nur etwas größer als die rechte, gewogen wurden aber ca.1800g entfernt, und von der rechten Brust ca.1250g.

Seit ich 16 war, hatte ich ein Attest für Dauerlauf beim Schulsport, obwohl ich super SportBh trug, z. B. von Shock Absorber.

Meine Mutter hat mich aber immer nur in gute Wäschegeschäfte, die qualifizierte Beratung machen, mitgenommen, sonst hätte ich wahrscheinlich noch viel mehr Rückenprobleme gehabt.

Eine Orthopädin, bei der ich war, meinte, ich habe kein Problem mit meinem Rücken, und auf sachte Anfrage, ob die Brüste daran Schuld sein könnte, meinte sie, Brüste können nie für Rückenschmerzen verantwortlich sein.
Sie hatte sich zu diesem Zeitpunkt meinen Rücken gar nicht angekuckt gehabt. Zum Glück war meine Mutter dabei und forderte sie auf, wenigenstens mich mein T-Shirt und BH ausziehen zu lassen und sich den Rücken auch anzuschauen.

Dies tat sie dann wiederwillig auf und war förmlich geschockt, weil die meine Brüste so falsch eingeschätzt hatte. Sie hat dann ein Röntgenbild gemacht, und mir aber nur geraten, Rückentraining zu machen.

Ich habe Rückentraining gemacht und war noch bei einer Sportärztin, die schon viele Frauen mit diesem Problem behadelt hatte, und mich zu einer erfahrenen plastischen Chirurgin geschickt. Bei der hatte ich dann einen Beratungtermin, sie hat mich ausführlich über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt.

Beim Erstgespräch war ich gerade 18, daher hat sie mich besonders darauf ausmerksam gemacht, dass die Brüste noch nicht ausgewachsen sind und ich auch eventuell niemals stillen kann.

Außerdem kan bei mir auf Grund der Größe die narbensparende OP-Methode nicht in Frage.
Ich habe einen so genannten Ankerschnitt bekommen, einmal unterhalb der Brust bis fast unter die Achseln und dann noch in der Mitte bis zur Brustwarze hoch. Die Bruatwarze musste ebenfalls verpflanzt werden.


Wenn ihr noch mehr Fragen zur Zeit davor oder danach habt, ich antworte gerne!

Liebe Grüße, Neechen
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Re: Brust-OP?

Beitragvon hayashi » 5 April 2013, 19:02

Wir haben hier wenige, die über Brust-OPs allgemein schreiben, daher bin ich (genau wie alle anderen hier, speziell die Fitterinnen) sehr dankbar für Erfahrungsberichte :)
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Neechen » 5 April 2013, 19:25

Ich habe im BraWiki bei der BHlogie gesehen, das es keine Empfehlungen für BHs bei Brüsten nach Brustverkleinerung gibt. (Thema: Verschiedene Brusteigenschaften)

Deshalb schreibe ich jetzt erst mal was zu dem Thema:

Direkt nach der OP bekommt man einen Spezial-BH an, der überall Klettverschlüsse hat und so sehr gut anpassbar ist. In diesem BH wacht man nach der Narkose auch auf.
Etwa einen Tag später wird ein Kompressions-Bh aus dem Sanatiätshaus angepasst. Die Kosten dafür gehören mit zum Krankenhausaufenthalt dazu. In einer guten Klinik sollte man schon vorher gesagt bekommen, wie das mit der Erstversorgung der Kompressions-BHs gehandbaht wird. Ich habe vorher noch nie von solchen BH gehört gehabt, wenn die mir das nicht erzählt hätten, wäre schwierig geworden.

Diesen BH sollte ich mindestens einen Monat tragen. Ich habe dann im Sanitätshaus noch einen zweiten zum Wechseln gekauft, aber musste den selbst bezahlen.

Dieser BH hatte in Größe 75C (der UBU muss größer gewählt werden, weil das Unterbrustband direkt auf den Narben liegt und das Gewebe auch noch geschwollen ist) 6 Häkchen als Verschulss, die Träger waren 5 cm breit, und es war alles in allem ein fest sitzender Brustpanzer. Muss aber auch so sein, um das Wasser, das sich sonst im Gewebe ansammelt, etwas razszudrücken. Außerdem fühlt sich der hochgeschlossene Schutz, in dem sich die Brust gar nicht mehr auf oder ab bewegen kann, nach so einem Eingriff sehr angenehm an.

Nach etwas einem Monat darf man dann auch andere BHs tragen. Die ersten 3 Monate soll man aber ausschlieslich BHs ohne Bügel tragen, da der Bügel sonst direkt auf der noch kaum verheilten Narbe aufliegen würde. Gute Erfahrungen habe ich in dieser Zeit mit Sport-BHs und Baumwoll-BHs gemacht.

Ich habe bis ein Jahr nach der OP nachts noch die Kompressions-BHs betragen, da meine Brüste noch sehr empfindlich waren und ich mich mit den BH zum Schlafen sicher gefühlt habe.

Meinen ersten Bügel-BH nach der OP habe ich mir 3 Monate nach der in einem guten Geschäft anpassen lassen und der Dame auch von meiner OP erzählt, um dies bei der Auswahl noch extra zu berücksichtigen.

Die Wunde hat sich nach einem Monat erst komplett geschlossen, so lange durfte ich nicht duschen, nur Katzenwäsche.
Danach habe ich täglich 2 Mal Narbenpflegegel aufgetragen und einmassiert, und das über ein Jahr lang.

Wie "normale" Brüste, die nicht mehr solche spezielle Pflege brauchen, habe ich sie erst 1 Jahr nach OP behandelt/behandeln wollen.

Die Extraportion Bodylotion kriegen sie aber heute auch noch :D
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Re: Brust-OP?

Beitragvon hayashi » 5 April 2013, 19:38

Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Es mangelt uns wie gesagt an Erfahrungen aus erster Hand :)
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Neechen » 5 April 2013, 20:21

Hier noch ein paar Tipps für alle, die sich überlegen, ob eine Brustverkleinerung in Frage kommt:

1. Man sollte sich gut sitzende BHs und schöne, vorteilhafte Oberteile zulegen, vielleicht lässt sich das Problem so lösen

2. Wenn man Brüste hat, die hauptsächlich aus Drüsengewebe bestehen, bringt abnehmen gar nichts, für alle anderen ist ein Versuch wert. In diese Option sollte man allerdings nicht zu viel Hoffnung legen, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.

Drüsengewebe hat eine spezielle Konsistenz, einfach mal tasetn, das ist so ein bisschen "krizzelig". Leider habe ich kein besseres Wort dafür. Fettgewebe ist eher weich und fühlt sich homogen an.

3. Rückentraining, Krankengymnastik etc. Hilft auf jeden Fall, ob es aber ausreicht, alle Beschwerden zu nehmen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

4. Wenn die ersten 3 Punkte nach einem halben Jahr keinen Erfolg gebracht haben, würde ich zu einem Orthopäden oder Sportarzt gehen. Da kann man natürlich Pech haben, aber dann sollte man nicht aufgeben und einen anderen Arzt konsultieren.

5. Wenn ein Arzt das Problem festgestellt hat, kann er einen guten plastischen Chirurgen empfehlen. Ich persönlich würde nicht gerne zu einem Schönheitschirurgen gehen, da hab ich irgendwie ne Abneigung. Außerdem kann der Arzt helfen, die nötigen Dokumente für die Krankenkasse zu beschaffen.

6. Beratungsgespräch beim plastischen Chirurgen. Aufklärung wegen Risiken. Nach dem Gespräch würde ich empfehlen, noch mal eine ordentlich Bedenkzeit zu nehmen.

7. In dieser Zeit kann bei der Krankenkasse angefragt werden. Achtung: nicht entmutigen lassen, wenn die sich quer stellen. Manchmal braucht man 2 unabhängige Gutachten. Hartnäckig bleiben kann helfen. Und ein guter Arzt natürlich auch.

8. Endgültige Entscheidung fällen. Hier hilft das Gespräch mit Freunden und Familie, da man deren Unterstützung und vor allem Akzeptanz ja auch in der Zeit danach haben möchte.


Allgemein sollte die Brust mindestens ein Jahr lang vor dem OP-Zeitpunkt nicht mehr gewachsen sein.
Für unter 18-jährige könnte es problematisch sein, da sich die Brüste noch entwickeln und gute Ärzte eine OP der nicht ausgewachsenen Brust nur in ganz extremst seltenen Ausnahmefällen verantworten würden.

Das Wichtigste dabei ist aber, sich selbst seiner Sache sehr sicher zu sein, da nach der OP alle Bekannten das Ergebnis sehen können. Man darf keine Angst davor haben, was andere sagen könnten.
"Die hat ihre Brüste machen lassen..." Das ist alles sehr negativ belegt, und man sollte sich vorher überlegen, ob es einem egal ist, oder ob wie man mit solchen Bemerkungen umgehen möchte.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon MrsKitsune » 7 April 2013, 21:54

Das Thema stand (ganz theoretisch und allgemein) gestern bei einem Gespräch im Raum, daher aus meiner frischen Erinnerung heraus: Eine Brust OP- und eine Nasen-OP standen in jungen Jahren mal im Raum. Die Brust, weil sie auch in jungen Jahren schon fast so umfangreich war wie jetzt (allerdings bei Kleidergröße 38 am restlichen Körper) und die Nase, weil sie in der Kinderzeit mal gebrochen und auch ohne leichte Schieflage schon prominent genug ist.

Beide befragte Ärzte befürworteten die Operation durchaus obwohl beides nicht zwingend notwendig war. Beide sagten aber sinngemäß das Gleiche: Überlege es Dir gut, danach ist es nicht mehr das selbe Gesicht/nicht mehr der selbe Körper. Das habe ich mir sehr lange durch den Kopf gehen lassen. Und kam zu dem Schluss, dass ich mich eigentlich so ganz in Ordnung finde - wenn auch unperfekt - und daher mehr Angst da war vor einem fremden Gefühl als Sehnsucht nach Perfektion... nein, eher: Unauffälligkeit!
Also bin ich auffällig geblieben und habe mich damit angefreundet. Wenn es nicht so ein Akt und vor allem so eine Investition wäre hätte ich allerdings heute mit einer angemessenen Straffung keine Probleme - sozusagen "wie gehabt nur etwas jugendlicher". Ist nun aber nicht und dank gutem BH finde ich mich auch so okay und habe zudem etwas straffere Haut zurückgewonnen.

Ich denke also, ganz subjektiv, dass der Leidensdruck entscheiden sollte - keinesfalls die Mode, denn ändert sich dauernd. Wenn es heute die nette Apfelform sein soll so war z. B. in den 70ern der heute so gemschähte Entenschnabel auf und in den meisten "Herrenmagazinen" zu sehen und niemand wäre auf die Idee gekommen, die Form als Missbildung (!) zu sehen (was auf Werbeseiten für plastische Chirurgie geschieht).
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Anira » 23 Juni 2013, 21:30

Ich würde das Thema auch gerne nochmal rausgraben, da auch ich ernsthaft über eine Verkleinerung nachdenke.
Ich halte meine Brüste schon für fast krankhaft groß und sie machen mir im Alltag große Probleme!
Ich habe zwar jetzt seit einigen Tagen einen gefitteten BH, der auch zu passen scheint, aber geändert hat sich meine Meinung zu meinen Brüsten deswegen immer noch nicht und die Alltagsprobleme habe ich auch noch.
Ich habe einen Beruf, bei dem ich mich viel bewegen muss und dabei nerven die Brüste oft. Manchmal fage ich mich, ob ich mir nicht sogar die falsche Ausbildung ausgesucht habe und das, obwohl es sich hierbei um meinen Traumberuf handelt, der mir wirklich viel Spaß macht! Aber körperlich bin ich nicht ganz dafür gemacht...
Haltungsschäden, unpassende Klamotten, Schmerzen, die Reduzierung auf die Brust etc. kenne ich natürlich auch alle. Wobei ich Sprüche wie "Monster-Decolte", "Busenwunder" oder "ach, du meinst die mit der hammer Oberweite?" mittlerweile ja ganz gut abkann.
Ich bin ansich auch kein großer Freund von Schönheits-OPs und anderen Eingriffen. Ich selber habe noch nicht einmal Ohrlöcher, da mir das zu künstlich für mich erscheint, aber meine Brüste passen einfach gar nicht zu meinem Körper. Zugegeben weiß ich nicht (mehr) wie es sich lebt, mit kleineren Brüsten, da meine Brüste recht schnell nach den ersten Wahchstumsschüben bei ungefitteten 75C/D waren, welche für mein damaliges Alter schon recht groß waren.
Soweit ich mich erinnern kann begann das Wachstum mit Ende 13, mit 16 trug ich schon 80E (viel zu großes Unterbrustband) und ich dachte ernsthaft über eine Verkleinerung nach.

Natürlich fällt solch eine Entscheidung trotzdem schwer. Ich denke es würde mir unangenehm sein, wenn jeder diesen Unterschied bemerken wird. Und auch welche Größe zu meinem Körper passen könnte fällt mir schwer zu beurteilen. Manchmal wünsche ich mir einfach ein völlig unkompliziertes (?) A-Körbchen, welches aber quasi außerhalb meiner Vorstellungskraft liegt (wahrscheinlich so ähnlich wie der Gedanke plötzlich Multimillionär zu sein...) und rational gesehen, weiß ich auch nicht, ob eine solch krasse Reduzierung medizinisch sinnvoll ist, abgesehen davon, dass es kaum zu meinem Körper passen wird. Ich hatte halt einfach schon immer eine sehr große Brust, so dass für mich persönlich ein 75D wohl sehr klein ist, generell aber doch noch als sehr groß gilt, bei was ich so lese... Zusätzlich kommt natürlich noch die ganzen Verwirrungen bezüglich gefittet oder nicht.
Ich meine, selbst wenn ich den Mut aufbringen würde einfach Leute auf der Straße anzuquatschen welche BH-Größe sie tragen könnte ich mit dem Ergebniss nicht viel anfangen, da ja eh fast jeder die falsche Größe tragen soll.

Dann auch noch das Finanzielle... heutzutage übernimmt die Krankenkasse ja seltenst die Kosten... wahrscheinlich könnte ich ihr eine berufsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen (mit Anfang 20 :lol: ) und das wäre ihr immer noch nicht genug...
Aber ich werde trotzdem morgen mal einen Termin beim Orthopäden ausmachen... probieren kann man es ja mal, auch wenn ich wenig Lust darauf habe mich vom MDK beleidigen zu lassen. Ansonsten muss ich wohl an mein Erspartes...

Puh, sorry für den langen text, aber das alles beschäftigt mich halt doch sehr!
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Re: Brust-OP?

Beitragvon nashira » 23 Juni 2013, 22:14

Huhu anira *wink*

Eine Brust OP ist wirklich ein großer Eingriff deswegen würde ich mir das gut überlegen. Allerdings weiß ich auch wie groß ein Leidensdruck werden kann wenn man sich extrem unwohl fühlt. Ich sehe an meiner Schwester wie sehr sie darunter leidet.
Im Vorfeld wurde sehr viel darüber geschrieben. Es gibt Befürworter und totale Gegner. Ich würde sagen, dass es wirklich drauf ankommt.
Was mir aber aufgefallen ist: bei sehr sehr vielen Busenfreundinnen, die hier länger dabei sind,sich die Einstellung zum eigenen Körper und den Brüsten sehr stark verändert hat. Diese Entwicklung geht eher langsam vonstatten aber sehr oft lese ich erstaunliche Veränderungen was die Einstellungen zum eigenen Körper angeht.
Von daher würde ich vielleicht noch ein bißchen warten. Bleib ein bißchen dabei und wenn du Zugang zur Galerie hast wirst du fest stellen, dass du weder alleine bist noch abnormal.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon loewenzahn » 23 Juni 2013, 22:29

Liebe Anira,

ich kann gut verstehen, dass dich deine Brüste belasten und dass du deswegen über eine OP nachdenkst.

Ich möchte mich zunächst Nashira in allen Punkten anschließen - ich würde dir auch nahelegen, noch etwas zu warten und zu sehen, wie es dir mit den neuen BHs geht. Und ich will noch Folgendes hinzufügen:

Was Aussagen und das Verhalten anderer Menschen angeht, kann ich gut nachvollziehen, wie es dir dabei geht, auch wenn du mitlerweile darüber stehst. Nur denke ich auch, dass andere Menschen immer irgendwas finden, was aus der "Norm" heraussticht. Wenn du dir die Brüste verkleinern lässt, werden es viele vielleicht bemerken und du würdest dann damit auffallen. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass da dein Leidensdruck in anderen Bereichen (Job, Haltung, Schmerzen) überwiegt.

Und zu den Größen:
Anira hat geschrieben:Ich hatte halt einfach schon immer eine sehr große Brust, so dass für mich persönlich ein 75D wohl sehr klein ist, generell aber doch noch als sehr groß gilt, bei was ich so lese... Zusätzlich kommt natürlich noch die ganzen Verwirrungen bezüglich gefittet oder nicht.

Hier im Forum würden wir 75D tatsächlich als klein oder höchsten mittelgroß bezeichnen :). Es ist leider in den Köpfen so verankert, dass man mit "D" große Brüste hat und alles, was darüber liegt, unvorstellbar riesig ist. Hier bei uns gilt aber auch deine Größe als völlig normal und es gibt einige Frauen, die die gleiche Größe haben. Wenn du dich zu einer Verkleinerung entscheidest, solltest du dabei im Kopf haben, dass der Chirurg wahrscheinlich auch keine Ahnung von BH-Größen hat. Wenn ihr euch also auf 75D einigt (z. B.) werden deine Brüste danach womöglich nicht Größe 75D haben (nach unseren Standards).

Anira hat geschrieben:völlig unkompliziertes (?) A-Körbchen

...auch nicht immer völlig unkompliziert ;)
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