Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Magdalena » 16 März 2013, 14:18

Garfield83 hat geschrieben:Aber ich verstehe, dass man die Brüste trotzdem als massiv zu klein oder zu gross empfinden kann und wenn eine OP einen wirklich besser fühlen lässt, ist das auch ok.


Wie gesagt, ich bezweifle dass eine OP hilft sich besser zu fühlen, wenn das Problem gar nicht der Körper ist, sondern die Empfndung/Wahrnehmung. Also wenn die Brüste nicht pathologisch gross oder klein sind, sondern einem nur so vorkommen...

Also. wenn jemandem objektiv medizinisch unproblematische Körperteile ein derart unerträgliches negatives Empfinden bescheren, dann ist nicht der Körper das zu korrigierende Problem, sondern das Empfinden. Und das kann auch ein ernstes und behandlungsbedürftiges Problem sein, keine Frage, nur ist das Problem dann psychischer natur und sollte entsprechend angegangen werden. Sonst beseitigt man mit der OP nur ein Symptom, die zugrundeliegende gestörte Selbst-Wahrnehumg besteht aber fort und folgerichtig kommt einem bald eben ein anderes Körperteil unpassend vor...

Die Lösung ist hier meiner Meinung nach wirklich, für passende Kleidung und positive Wahrnehmung zu sorgen, wenn es "nur" eine Empfindung ist - und für medizinische Abhilfe, wenn es wirklich ein handfestes medizinisches Problem ist. Das zahlt allerdings die Kasse, reine Schönheits-OPs sind allesamt eine Frage des Empfindens/Wahrnehmung...
Biubiu Oberteil INFINITY Aubergine 46 B/BB im Flohmarkt zu verkaufen!
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 36G • EU 
Alte BH-Größe: 85G
UBU: 86 • 90 cm
BU: 112 • 111 • 116 cm
Schwanger: nein • am Stillen: ja
 
Beiträge: 428
Registriert: 01.09.2011
Wohnort: NRW
Danke: 6988
 
Steckbrief
Erstberatung

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Seepferdchen » 16 März 2013, 16:03

Magdalena hat geschrieben:Also. wenn jemandem objektiv medizinisch unproblematische Körperteile ein derart unerträgliches negatives Empfinden bescheren, dann ist nicht der Körper das zu korrigierende Problem, sondern das Empfinden. Und das kann auch ein ernstes und behandlungsbedürftiges Problem sein, keine Frage, nur ist das Problem dann psychischer natur und sollte entsprechend angegangen werden. Sonst beseitigt man mit der OP nur ein Symptom, die zugrundeliegende gestörte Selbst-Wahrnehumg besteht aber fort und folgerichtig kommt einem bald eben ein anderes Körperteil unpassend vor...

Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass der gesunde Körper nicht das eigentliche Problem ist. Dennoch denke ich nicht, dass alle Frauen mit OP-Wunsch tatsächlich psychisch krank sind. Wie man sich selbst wahrnimmt, hängt sehr stark von dem gesellschaftlichen und sozialen Kontext ab, in dem man sich befindet. Und wenn man aus allen Richtungen das Signal bekommt, dass an dem eigenen Körper etwas nicht gut ist, kann nur mit Mühe dagegen angehen.
Sehr problematisch finde ich beispielsweise, dass Frauen mit kleinen Brüsten häufig auf unterschiedliche Arten suggeriert wird, sie seien keine reifen Frauen. Dieses ist insofern schlimm, als dass man ihnen damit ihre gesellschaftliche Position als Erwachsene in Frage stellt und sie zumindest symbolisch zu Kindern degradiert. Viele Menschen wissen ganz genau, dass man Frauen auf diese Weise aufs Übelste verletzen kann und nutzen dieses gnadenlos aus. Frauen mit großen Brüsten widerfahren ähnliche Dinge, nur dass sie nicht zu kleinen Mädchen gemacht werden, sondern beispielsweise zu sexuellen Lustobjekten. Wenn sich Frauen aufgrund solcher Erfahrungen nicht mehr wohl fühlen, leiden sie nicht unter einer gestörten Wahrnehmung, weil das von ihnen empfundene Problem ja wirklich existiert. Man kann versuchen, ihnen andere Lösungswege aufzuzeigen und ihnen Kraft zu geben, sich selbst zu schützen und gegen Diskriminierung zu kämpfen, aber nicht alle Frauen wollen letztendlich diesen Weg gehen.
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 28E/30DD • EU 
Alte BH-Größe: 70B
UBU: 65 • 68 cm
BU: 81 • 82 • 84 cm
 
Beiträge: 2317
Registriert: 25.03.2010
Danke: 91267
 
BH-log
Erstberatung

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Kiralein17 » 16 März 2013, 18:30

@head : Nö Brüste ist ja schon die Mehrzahl von Brust ;)
live.
love.
laugh.
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 30D/DD,28DD • EU 65D
Alte BH-Größe: 75A
UBU: 69 • 74 cm
BU: 82 • 84 • 86.5 cm
 
Beiträge: 171
Registriert: 28.08.2012
Danke: 75
 
BH-log
Erstberatung

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Magdalena » 16 März 2013, 20:19

Seepferdchen hat geschrieben:Sehr problematisch finde ich beispielsweise, dass Frauen mit kleinen Brüsten häufig auf unterschiedliche Arten suggeriert wird, sie seien keine reifen Frauen. (...) Frauen mit großen Brüsten widerfahren ähnliche Dinge, nur dass sie nicht zu kleinen Mädchen gemacht werden, sondern beispielsweise zu sexuellen Lustobjekten. Wenn sich Frauen aufgrund solcher Erfahrungen nicht mehr wohl fühlen, leiden sie nicht unter einer gestörten Wahrnehmung, weil das von ihnen empfundene Problem ja wirklich existiert. Man kann versuchen, ihnen andere Lösungswege aufzuzeigen und ihnen Kraft zu geben, sich selbst zu schützen und gegen Diskriminierung zu kämpfen, aber nicht alle Frauen wollen letztendlich diesen Weg gehen.


Klar, das Problem ist nicht die einzelne Frau selbst. Aber auch in Deinem Beispiel: wenn mich die Reaktion meines Gegenübers so sehr bestimmt, muss sich das ändern, sonst wird es mir nie gut gehen. Eine zierliche Frau mit wenig Busen, die nicht kindlich wirden möchte, täuscht sich doch selbst wenn sie sich einredet, das Problem ist vorbei wenn meine Brüste grösser sind. Zierliche Menschen wirken auch mit künstlichen Brüsten zierlich und sind nach wie vor Zielscheibe solcher Sprüche. Statt sie zu bestärken, an sich zu schnippeln, sollte man sie darin bestärken, dass es völlig egal ist was primitive Artgenossen für Sprüche auf Lager haben, bzw. den Sprüchen die Salonfähigkeit nehmen. Und speziell bei dem Punkt mit zu zierlich/kindisch wirkt auch Kleidungsstil, Brille, Frisur unglaublich gut....

Das Gleiche für die Frau mit grossem Busen - sie wird mit einem kleineren nicht gleich 100% unsexy wirken, Leute die blöde Sprüche loswerden wollen, werden sie dann los weil sie immer noch einen weiblichen Popo hat, oder Bauch oder weiss ich was... also auch hier: den Schuh nicht anziehen, der Körper ist nciht falsch udn ist auch nicht die Quelle der Probleme, die ist in dem Fall extern und wird nicht dadurch weggehen, dass man ein bestimmts Körperteil anpasst und so aus der Schusslinie nimmt...

Ich finde halt, wenn man OPs bzw. hier auch Amputationen gesunder Körperteile wegen subjektivem Nichtgefallen bzw. Nichtakzeptanz (egal ob eigener oder der Umgebung) erwägt, ist die Abgrenzung zu den Menschen, denen aus irgendwelchen Gründen unerträglich ist dass sie einen rechten Arm haben und die dann um eine Amputation kämpfen (ja, auch das Krankheitsbild gibt es) nur noch fliessend... und das sollte einen schon alarmieren.
Biubiu Oberteil INFINITY Aubergine 46 B/BB im Flohmarkt zu verkaufen!
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 36G • EU 
Alte BH-Größe: 85G
UBU: 86 • 90 cm
BU: 112 • 111 • 116 cm
Schwanger: nein • am Stillen: ja
 
Beiträge: 428
Registriert: 01.09.2011
Wohnort: NRW
Danke: 6988
 
Steckbrief
Erstberatung

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Fizzl » 17 März 2013, 01:48

Ab einer gewissen Brustgröße wird das Gewicht, das trotz passender BHs aufs den Trägern lastet recht hoch - in dem Falle kann ich durchaus nachvollziehen, wenn sich eine Frau die Brüste verkleinern lassen möchte. Wenn eine zierliche Frau sich die Brüste vergrößern lassen möchte, ist das für mich nicht verständlich, aber ich werde es nie bewerten. Es ist ihr Leben und ihre Entscheidung.
Ansonsten ist es natürlich schade, wenn eine Frau keinen Weg findet, mit ihrem Körper zufrieden zu sein. Aber da hat sie sicherlich nicht die Schuld zu tragen, sondern die Gesellschaft leistet da ganze Arbeit.

In wie weit ein psychologisches Krankheitsbild mit einem gesellschaftlichen Druck zu vergleichen ist, möchte ich lieber nicht bewerten / diskutieren. Ich bezweifle da, in irgendeiner Weise eine Kompetenz zu haben und sehe sie hier auch nur bei sehr wenigen Usern gegeben.

Für mich selbst käme eine Brustverkleinerung genauso wenig in Frage, wie eine Vergrößerung.
no more machineguns - play the guitar!!!

B und C sind nicht der Durchschnitt! Mit den gängigen UBB sind die viel zu klein für die meisten Frauen!!!
Benutzeravatar
Inaktives Team-Mitglied
BH-Größe: UK 32FF/ 30G • EU 
Alte BH-Größe: 85E
UBU: 70 • 74 cm
BU: 96 • 97 • 100 cm
Schwanger: nein • am Stillen: nein
 
Beiträge: 3748
Registriert: 26.10.2009
Danke: 271354
 
BH-log

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Garfield83 » 17 März 2013, 02:26

@Magdalena: In einer besseren Welt würde ich dir zustimmen. Aber es gibt so viele Dinge, die einem zusetzen können, dass eine OP das kleinere Übel darstellen kann. Ich finde es sehr schade, wenn eine Frau trotz Unterstütung nicht zu einer anderen Lösung kommt. Aber die Gesellschaft ist einem besseren Körperbild eben nicht förderlich. Und für viele PolitikerInnen und andere einflussreiche Personen ist es halt einfacher, an Einzelpersonnen rumzuschnippeln und meckern, als das wirkliche Problem zu ändern.
E wie Erhaben :mrgreen:
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 36E • EU 80E
Alte BH-Größe: 85C
UBU: 87 • 92 cm
BU: 106 • • 105 cm
Schwanger: Nein • am Stillen: Nein
 
Beiträge: 1521
Registriert: 01.11.2010
Wohnort: Region Zürich
Danke: 2322
 
BH-log

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Aletris » 17 März 2013, 02:38

Ich kann jede Frau verstehen, die es satt hat, auf ihren großen Busen reduziert zu werden oder wegen ihres großen Busens immer wieder für etwas gehalten zu werden, das man anfassen oder kaufen kann. Das kann einem den Alltag genauso vergällen, wie wenn man durch das Brustgewicht körperliche Beschwerden bekommt, oder schlicht nichts mehr zum Anziehen findet.
Umgekehrt kann ich in einer busenfixierten Gesellschaft wie der unseren gut verstehen, wenn Frauen das Gefühl haben, ohne einen mindestens so und so großen Busen nicht vollwertig zu sein. Sicher ist es unterschiedlich, wie Frauen damit umgehen. Von außen lässt sich aber immer leicht behaupten, das sei ja "objektiv" alles gar nicht so schlimm... Leiden ist nie objektiv. Die Freundin, von der ich oben erzählt habe und die schlicht keine Brüste hatte, konnte ich jedenfalls sehr gut verstehen. Die Entscheidung der KK zur Kostenübernahme als Kriterium für eine gerechtfertigte vs. nicht gerechtfertigte OP zu nehmen, halte ich für einen Hohn, wenn man sich mal damit befasst hat, wie solche Entscheidungen z.T. getroffen werden (darüber ist hier im Forum an anderer Stelle bereits berichtet worden).

Und den Vergleich mit massiven Störungen des Körperbildes wie dem Wunsch nach Amputationen gesunder Gliedmaßen finde ich extrem daneben. Damit werden alle diffamiert, die anders denken oder empfinden, ohne dass eine echte Auseinandersetzung mit anderen Sichtweisen stattgefunden hat.
Benutzeravatar
Bra-Fitterin
BH-Größe: UK 34DD/E; 32F; 36DD • EU 75F (EU-Schnitte aber unpassend)
UBU: 72 • 80 cm
BU: 97 • 96,5 • 103,5 cm
 
Beiträge: 8067
Registriert: 12.04.2011
Danke: 4021183
 
BH-log
Steckbrief
Erstberatung

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Marille » 17 März 2013, 03:02

*Garfield zustimm* es ist sehr, sehr schwer, den gesellschaftlichen Anpassungsdruck zu widerstehen, und irgendwann ist man auch am Ende der Kräfte. Leider. Ich empfinde, außerhalb der gesellschaftlichen "Norm" oder Mehrheit zu stehen, egal womit/wofür, ist einfach nur schwer und auf Dauer zermürbend.

Als Teenager und als junge Frau habe ich sehr, sehr oft an einer Brustverkleinerung gedacht, aufgrund psychischen und physischen Beschwerden (sabbernden Männerblicke und Sprüche, Übergriffe, Rücken- und Nackenschmerzen, Lähmungserscheinungen in den Armen...). Wurde sogar zur Uniklinik zwecks Brustverkleinerung von meinem verständnisvollen praktischen Arzt (der mir davor unzählige Spritzen, Tabletten, Physio- und Psychotherapiestunden verschrieben hatte) überwiesen, wurde dort allerdings von einem Mann untersucht, der behauptete, ich hätte wunderschöne Brüsten und es gäbe an denen nichts herumzumäckeln, geschweige denn herumzuschnippeln (habe mir gefragt, ob der vielleicht der Maler oder der Bodenpfleger ist, so unprofessionnel der geantwortet hat).

Ich muß sagen, seit ich mich hier angemeldet habe, geht es mir sehr viel besser. Die physischen Schmerzen waren innerhalb von 30 Sekunden im neuen BH weg. Seitdem zwickt es zwar manchmal noch, aber nur sehr selten und auch längst nicht in dem Ausmaß von früher. Bei den psychischen Beschwerden ist es ein längerer Weg, aber mein Selbstbild ist schon viel positiver, hier sind ja sehr viele verschiedene Brustformen und -Größe und verschiedene Körpertypen vertreten, es hat meine allgemeine Körperakzeptanz erhöht und relativiert (es gibt eben nicht nur Topmodels, und alle haben ihre eigene Schönheit :)), ich finde plötzlich meine ureigenste Brüste schön, so wie sie sind, und ich traue mich mehr, ausgeschnittene/schmalgeschnittene Kleidung zu tragen. Ich denke nicht mehr an einer OP, das dafür nötige Kleingeld möchte ich doch lieber in schönen BHs und brustgerechte Kleidung investieren.

Ich verstehe aber, daß andere Mädels vielleicht weiter an einer OP denken, ich finde es zwar sehr schade, insbesondere wenn manche (Forumfremde mit weniger BH-Kenntnisse z. B.) eine OP als alleinige Lösung sehen, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Edit: Aletris vollkommen zustimm, insbesondere "Leiden ist nie objektiv".
Benutzeravatar
Inaktives Team-Mitglied
 
Beiträge: 463
Registriert: 29.06.2011
Danke: 10655
 

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Magdalena » 17 März 2013, 10:23

Aletris hat geschrieben:Und den Vergleich mit massiven Störungen des Körperbildes wie dem Wunsch nach Amputationen gesunder Gliedmaßen finde ich extrem daneben.


Wieso eigentlich? das ist nun mal der passendste Vergleich, wieso soll das amputieren gesunder Brust anders sein als gesunder Hand? Brust ist ebenfalls ein Organ mit einer Funktion, die es durch eine Verkleinerung in aller Regel einbüsst. Und wenn die Brust gesund ist, die Person nicht entstellt und auch keine Folgebeschwerden wie Rückenschmerzen da sind, ist es eben wirklich nur graduell unterschiedlich. Wieso verstört Dich der Gedanke so sehr? Ist doch einfach nur wahr... bemerkenswert auf welchen Widerstand das stösst... würdest Du mir bitte genauer erklären, wo du da den riesengrossen Unterschied siehst, zwischen gesunde 75D Brust kleinschneiden oder irgendein anderes gesundes Körperteil wegen subjektiven Missempfindungen und mangelnder Akzeptanz kleinerschneiden wollen?

Damit werden alle diffamiert, die anders denken oder empfinden, ohne dass eine echte Auseinandersetzung mit anderen Sichtweisen stattgefunden hat.


Nö, überhaupt nicht. Ich habe mich zu Genüge mit anderen Sichtweisen ausseinandergesetzt, lass die Unterstellungen. Akzeptere doch einfach, dass meine Ansicht anders als Deine ist und denke mal darüber nach, wieso es Dich so aufregt - ich zwinge Dich ja nicht es genauso zu sehen - also lass meine Meinung einfach ohne Unterstellungen Deinerseits stehen. Es ist keine Diffamierung wenn ich feststelle, dass ein subjektives Akzeptanz/Empfindungsproblem nicht durch Brustverkleinerung etc. behebbar ist. Mir ist klar dass manche Leute es nicht wahrhaben wollen - aber so ist es nun mal. Kann sich ja weiter jede missliebige Körperteile operieren und amputieren wie sie will - ich halte niemand ab, darf das aber durchaus pathologisch finden, wie jedes andere selbstschädigende/selbstverletzende Verhalten. Wer sich dadurch derart schlimm angegfriffen fühlt, sollte vielleicht auch überlegen warum - vielleicht gerade weil es wahr ist und man es nicht gerne hört?
Biubiu Oberteil INFINITY Aubergine 46 B/BB im Flohmarkt zu verkaufen!
Benutzeravatar
BH-Größe: UK 36G • EU 
Alte BH-Größe: 85G
UBU: 86 • 90 cm
BU: 112 • 111 • 116 cm
Schwanger: nein • am Stillen: ja
 
Beiträge: 428
Registriert: 01.09.2011
Wohnort: NRW
Danke: 6988
 
Steckbrief
Erstberatung

Re: AW: Brust-OP ?

Beitragvon Milchmädchen » 17 März 2013, 10:41

Ich finde auch, dass das ein psychisches Problem ist, dass aus gesellschaftlichem Druck resultiert. Das schließt aber doch nicht aus, dass es für einige vielleicht doch keine andere Lösung gibt, als die OP. Wobei ich auch da Magdalena zustimmen muss. Wahrscheinlich hilft die OP tatsächlich nur in wenigen Fällen, aus den von ihr beschriebenen Gründen. Deshalb kann es ja aber trotzdem für manche, wie z. B. Aletris' Freundin, das Richtige sein.
Und dann finde ich es ganz schlimm, dass man dann von allen Seiten so "Das muss jede selbst wissen."-Kommentare hört. Nein, hier nicht so sehr, aber sonst. Da werden die kranken Vorstellungen der Gesellschaft ganz schnell in ein Privatproblem der Betroffenen umgewandelt. Dann hat praktischerweise wieder der Einzelne die Verantwortung. Und ich glaube, dieser Mechanismus ist schon so tief in den Köpfen, dass man das bei allen möglichen Themen so macht.
Dass man Depressiven nicht sagt, sie müssten ja selbst wissen, ob sie noch leben wollen oder nicht, ist gerade noch alles...

*sp*
Gar nichts musst du tun, sagt Paul, dann bist du automatisch faul!

Im Flohmarkt:
30E Boux Avenue Hattie
65E Hunkemöller ungepaddet
Benutzeravatar
Ehemaliges Team-Mitglied
BH-Größe: UK 32F • EU 70G
Alte BH-Größe: 75A vor der Schwangerschaft
UBU: 73 • 79 cm
BU: 96 • • 100 cm
Schwanger: Nein • am Stillen: Ja
 
Beiträge: 3818
Registriert: 31.07.2012
Danke: 170369
 
BH-log
Erstberatung

VorherigeNächste

Zurück zu Gesundheit und Pflege der Brust