Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP ?

Beitragvon Maia_Pleiades » 11 März 2013, 00:00

Nein, trotz Nackenverspannungen, größerer Kleidung und (aus der Sicht anderer) negativer Silhouette habe ich nie über eine Korrektur meines Busens nachgedacht. Ich mag meine Busen so wie er ist und ich mag die neue Verpackung.

Ich denke für mich, wenn ich da einmal anfange rumschnippeln zu lassen - wo höre ich ggf auf um womöglich einem "Idealbild" einsprechen zu können. Reicht die Korrektur ? Sollte ich nicht noch Fett an den unvorteilhaften Stellen absaugen lassen, Sollte ich an anderen Stellen nicht besser aufpolstern lassen ? Schlupflider korrigieren, Lippen voller, Hals straffen, beginnende Fältchen wegspritzen lassen etc? Wo höre ich da auf wenn man sich seinen Körper quasi modellieren kann (Liquidität vorausgesetzt).
Nein. Mein Äußeres ist nur ein Teil meiner Selbst. Ich werde in meinen Augen nicht "besser" weil ich für andere kompatibler werde.

Auf Sixx gibt es jetzt wohl eine Serie über Schönheitschirurgen (von der kenne ich aber nur den Trailer) in dem aber ungefähr gesagt wird: Wenn eine Frau sich durch eine OP besser fühlt dann strahlt sie das auch nach außen und ihre Außenwirkung ist dementsprechend verändert. Wenn ich mit irgendeinem Teil meines Körper so entsetzlich unglücklich wäre und ich der Meinung wäre nur eine Op könne mir helfen, warum nicht ? Suggestion wird unterschätzt. Wenn für mich eine OP der "letzte Ausweg" ist um mich besser zu fühlen habe ich bereits einen langen Leidenweg hinter mir. Ich greife im wahrsten Sinne des Wortes nach dem letzten Ast der mich rettet. Dann fühle ich mich nach der Op auch besser und strahle es nach außen, denn in dem Fall wäre der Weg für mich der richtige.

Aber eine Entscheidung, würde ich eine Veränderungen vornehmen lasse oder nicht kann nur jeder für selber treffen.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Magdalena » 11 März 2013, 00:32

Maia_Pleiades hat geschrieben:Wenn ich mit irgendeinem Teil meines Körper so entsetzlich unglücklich wäre und ich der Meinung wäre nur eine Op könne mir helfen, warum nicht ? Suggestion wird unterschätzt.


Wenn es kein medizinischer Grund ist, sondern ein subjektives Wahrnehmungsproblem - dann wird die Wirkung der OP aber auch überschätzt, sie ändert eben nicht dauerhaft was an dem dahinter stehenden Selbstbild.

Man kann sich seinen Körper nicht passend zu den Erwartungen schnibbeln, wenn das Problem die Erwartungen sind, nicht der Körper.

Nicht umsonst gibt es die Schönheits-OP-Sucht.

Das sind alles durchaus mündige Menschen, die sich da Körperteile wegschneiden lassen.

Mir liegt es auch fern, das irgendjemand zu verbieten head. Und sicher gibt es Fälle, die medizinisch begründet sind, über die reden wir aber afaik hier gerade eben nicht - die ursprüngliche Frage war eine Verkleinerung bei 75D/70F...
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Velvet » 11 März 2013, 08:29

So im Alter von 17/18/19 waren meine Brüste noch echt klein und ich habe oft über eine Vergrößerungs-OP nachgedacht. Wenn ich das Geld gehabt hätte, hätte ich es evtl probiert... Wer weiß.
Bis ich mich tiefer mit dem Thema beschäftigt habe (auch vor über 10 Jahren gab es schon reichlich Brust-OPs im freien Fernsehen..) und zum einen total gruselig fand, wie bei der OP mit "Werkzeugen" in der Brust herumgestochert wird um die Gewebeschichten voneinander zu lösen *willnichtsehen* (was ich aber echt noch verkraftet und in Kauf genommen hätte) und zum anderen erfuhr, dass eine gute Chance besteht das Gefühl in den Brustwarzen für immer zu verlieren. Und das war ein Risiko, was ich für nichts auf mich nehmen würde...
Und damit war das Thema ziemlich durch. Es hat noch lange in mir gearbeitet, aber die Vorstellung an dieser Stelle möglicherweise das Gefühl zu verlieren war stärker als alles.

Ich habe gelernt die Vorteile meiner Brüste zu schätzen und habe mich mit ihnen ausgesöhnt und fand sie irgendwann richtig toll.
Und dann sind meine Brüste gewachsen, und dank passender BHs habe ich das auch registriert ;) , und seitdem ist mein Verhältnis zu meinen Brüsten nochmal besser :)
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Lilli-Marleen » 11 März 2013, 11:56

Habe gerade eine Studie zur psychologischen Wirkung von Schönheits-OP gefunden: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm201 ... 73.html.de

Und nein, ich würde nicht an mir rumschnippeln lassen, wenn es nicht unbedingt sein muß (ich finde ja Zahnarzt immer schon einen grenzwertigen Übergriff auf meinen Körper).
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Hagane » 11 März 2013, 12:12

Ich würde auch keine mehr machen, hatte aber bis 19/20 mit dem Gedanken gespielt, weil ich damals noch nicht viel hatte. Dann hab ich erkannt, dass an mir andere Körperteile (z. B. Po) attraktiver sind, und mich mit dem Gedanken arrangiert, dass man nicht rundum perfekt sein kann, es muss nur generell Stellen geben, die man an sich mag :)
Superglücklich war ich mit meiner Oberweite trotzdem natürlich nicht, bis ich die Busenfreundinnen gefunden hab. Ich hab mich immer für extrem flach gehalten, und dachte nur wegen den Push ups krieg ich so einen Ausschnitt zusammen. Durch die passenden Bhs hab ich gelernt, dass eine natürliche schöne Brustform gar nichts damit zu tun hat, wie weit man sich alles zusammen quetschen kann. (Ich versuch jetzt jeder, die ein ähnliches Problem hat, beizubringen, sich von der Seite satt von vorne zu betrachten, denn Push ups flachen nur solange ab bis es sich unterm Kinn staut.)
Aber vorallem hab ich gelernt dass ich eine sehr flächige Basis hab, der Brustinhalt jedoch sehr gut sammelbar ist im richtigen BH, und da ist null Padding nötig. Ich mag meine Brüste jetzt, und wenn ich mich so ohne BH und dadurch relativ flach sehe, schmunzle ich nur in mich rein dass jemand der das sieht nur keine Ahnung hat, was sich darin wirklich verbirgt :) Wenn ich jetzt in den Spiegel sehe, seh ich mein Potenzial, nicht das, was man auf den ersten Blick entdeckt.

Und das hab ich zwar auf jeden Fall teilweise passenden ungepaddeten BHs wie dem George zu verdanken, aber die Auseinandersetzung mir Brustformen und welche Art ich genau habe und wo mein Volumen sich versteckt ohne BH hat glaub ich auch einen Löwenanteil ausgemacht.
Also nein, für mich keine OP mehr.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon nähfee » 12 März 2013, 22:43

Ich "oute" mich mal:
Hätte ich das Geld, würde ich mehr als ernsthaft darüber nachdenken. Ja, trotz passender BHs und wirklich lieb gewonnener BHs.

Derzeit ist mir der Leidensdruck noch nicht zu groß, um dafür so viel Geld auszugeben, da ich derzeit im Studium noch nichts verdiene.
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon pecten » 13 März 2013, 19:50

Liebe Moderatorenladies,

ich finde, fürs Subforum "Ich hab mal ´ne kurze Frage" ist dieser Thread zu ernsthaft und auch zu wichtig geworden. Es wär schad, wenn er irgendwann gelöscht werden würde. Könnte man ihn irgendwohin verschieben, wo er erhalten bleibt? Am geeignetsten erschiene mir "Unter Busenfreundinnen", aber da kommt Miss Sophie - glaub ich - (noch) nicht hin...

Nur so ein Gedanke.

danke,

pecten
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Arabella » 13 März 2013, 21:09

Ich habe das Thema dahin verschoben, wo auch die bisherigen Diskussionen zur Brustverkleinerung liefen. [Arabella]
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon Milchmädchen » 13 März 2013, 23:31

Wie ich das gesehen habe, gibt es hier bisher nur nen Thread zur Verkleinerung, deshalb frage ich hier, warum man sich die Brüste vergrößern lassen möchte. Das kann ich nämlich nicht so wirklich nachvollziehen. Also doch, die gängigen Argumente sind mir schon bekannt.
Nähfee, ich frag jetzt mal auch ganz konkret dich, nachdem du dich ja schon "geoutet" hast, was dich dazu bewegt :) .
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Re: Brust-OP ?

Beitragvon nähfee » 15 März 2013, 12:15

Ich setze hier mal ne Triggerwarnung davor, weil das kommt ohne Körpernormatives wohl nicht aus

*trigger*




Ich empfinde sie _für mich_ einfach als zu klein.
Es fällt mir zum Beispiel total schwer, Kleidung von der Stange zu kaufen. Ist jetzt kein großes Problem, da ich gerne nähe, aber ich kann beispielsweise keine Kleider "einfach so" kaufen.
Das "Problem" ist hier eher mein voluminöser Po, aber den kann man halt nicht so einfach ändern.

Das führt dazu, dass ich a) mehr Geld ausgeben muss um passende Kleidung zu bekommen, b) mehr Zeit und Geld investieren muss, um passende Kleidung zu nähen.

Das nervt auf Dauer. Und ja, da denke ich mir dann schon, da ist etwas "falsch" mit mir. Klar ist mir bewusst, dass das auch in Ordnung ist, dass mein Körper so akzeptiert werden sollte wie er ist, aber es nervt. Tierisch.

Ich spreche übrigens nicht von einer massiven Vergrößerung, mir würde wirklich eineinhalb Cups total ausreichen.
Dann würde ich vor Bewerbungsgesprächen nicht mehr vor dem Dilemma stehen, keine Blusen zu finden, ich könnte mich einfacher "dem Anlass entsprechend" kleiden.
Ich habe einen Kleidergrößenunterschied von +2 Kleidergrößen zwischen Oberkörper und Po/Hüfte und lege eigentlich auf passende Kleidung viel wert, ich trag nicht gerne "Säcke".
Businesskleidung ist hier ziemlich schwierig zu finden, auch meine schlichten weißen Mäntel für die Arbeit im Gesundheitsbereich lassen mich immer etwas lächerlich und sehr sehr jung wirken: Ich muss sie so auswählen, dass die Hüfte reinpasst, und obenrum ist es viel zu locker.


So, mal erste Gedanken, ich schick einfach mal ab ;)

lg Nähfee
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