Brustverkleinerung? (Diskussion)

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Layla » 28 Januar 2010, 18:56

Hallo Doreen,
was Dir da beim medizinischen Dienst passiert ist, tut mir leid. So muss man sich nicht behandeln lassen. Allerdings hat der MDK natürlich auch die Aufgabe medizinische Indiaktionen von ästhetischen Indikationen zu unterscheiden und Rückenschmerzen müssen ja nicht per se von größeren Brüsten kommen. Aber aus der Ferne ist sowas eh immer schwierig zu beurteilen.
Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass Du vielleicht erstmal doch noch ein wenig Zeit investieren solltest, um richtig angepasste BHs zu tragen. Ich habe sehr ähnliche Maße wie Du: 86/118 und kann problemlos Sport machen mit einem passenden BH. z. B. habe ich den Freya active underwired Bra in 36 G (Sport BHs trage ich immer etwas kleiner im Köbchen, dann stützen sie ein wenig besser), der hält bombenfest, auch beim Joggen. Und sonst ist meine passende Größe 34 H und das ist eine Größe, die man in Grßbritannien relativ problemlos bekommen kann. Ich würde Dir raten dich nochmal richtig zu vermessen und dich in einem Größenthread beraten zu lassen. Ich bin mir sicher, dass Du noch nicht die optimale Größe trägst und wenn man erstmal einen passenden BH trägst, sieht die Welt vielleicht auch wieder anders aus;-) .

EDIT: Ich habe gesehen dass Du schon einen Größernberatungsthread hast, wie kommst Du denn dann auf 85J gegenüber der Ärztin und warum hast Du andere Größen im Profil?
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Inai » 28 Januar 2010, 23:27

Doreen83 hat geschrieben:die ärztin ist auch der meinung ich sollte einen bh tragen, der einen unterbrustumfang von 95 hat. mh, mir wurde hier was anderes geschrieben. achja nicht zu vergessen, ich sollte BHs tragen die richtig stützen, am besten 10cm breite träger haben. ich sollte mal ins geschäft gehen und mich beraten lassen... ich habe sie gefragt, in welchem geschäft man BHs in 85j bekommt. darauf konnte sie mir auch keine antwort geben.



eine britische J ist keine deutsche J :)
Ich hoffe du hasts umgerechnet ich glaube das wäre eine 85O (so aus dem stehgreif, ich kann mich aber irren)^^
Ich frage die leute immer 'welche meint ihr? die deutsche oder die britische? ' (das klingt immer bedrohlicher wenn ich mit den deutschen zahlen rausrücke als den Britischen, dann erkläre ich wieso weshalb, damit die mir auch ja nicht wiedersprechen können). Und das mit den 10cm breiten Trägern kenne ich nur allzugut.
Ich denke aber nicht, dass du bei deiner KK da groß erfolg habne wirst, allein aus dem grund, dass dein BMI höchstens 30 sein darf, damit sie es übernehmen. Ich weiß nciht wie hoch dein BMI ist aber bei dem UBB hast du entweder ein sehr breites Kreuz, bist sehr groß und/oder dein BMI ist über 30
und selbst wenn alle anderen Faktoren auf dich zutreffen würden, dann würde die sich wegen des BMI's quer stellen. (die geben lieber Tausende von Euro aus damit du von einer Physiotherapie zur anderen rennst, als dir den Eingriff zu zahlen)
Du sagst du kannst kein Sport machen, die werden dich zum Schwimmen schicken. Natürlich wirst du das auch selber bezahlen müssen, das geht aber nicht auf den Rücken und ob es dir angenehm ist oder unangenehm ist ihnen in dem Moment sicher schnuppe. Aber schwimmen kann man egal welchen Badeanzug man hat, im Wasser wird alles durch das Wasser gestützt (ich weiß es... Gott ich hab meinen alten Badeanzug immernoch....). Persönlich kann ich aber sagen ist schwimmen toll!! (wenn nicht zuviele leute einem entgegenschwimmen) Und Badeanzüge und Bikinis gibts auch in unseren größen ;)
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Layla » 29 Januar 2010, 08:36

Inai hat geschrieben:Ich denke aber nicht, dass du bei deiner KK da groß erfolg habne wirst, allein aus dem grund, dass dein BMI höchstens 30 sein darf, damit sie es übernehmen. Ich weiß nciht wie hoch dein BMI ist aber bei dem UBB hast du entweder ein sehr breites Kreuz, bist sehr groß und/oder dein BMI ist über 30

Darf ich mal fragen, warum Du von einem BMI über 30 ausgehst? Also meiner liegt z. B. bei 27 und ich habe von den Maßen her mehr Oberweite? ! Da muss man also nicht unbedingt einen BMI über 30 haben.

Und nochmal zum Thema Sport: Ich finde jede Frau kann Sport machen mit einem richtigen BH und dass es BHs auch für größere Größen gibt, wissen wir ja nun zum Glück alle hier (und eigentlich tragen wir hier ja bezogen auf den uns bekannten Maßstab ja alle größere Größen). Und dass man dafür keine BHS mit 10 cm breiten Trägern aus dem Sanitätshaus braucht auch. Aber das konnte die Dame beim MDK ja nun wirklich nicht wissen *pfeif* .
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Zerlina » 29 Januar 2010, 08:49

Ich würde mich hier gerne nochmal einschalten. ;)

Nach meinen Erfahrungen ist das mit der Kostenübernahme ein reines Glücksspiel. Es mag diese Richtlinien geben, aber die werden nach meinen Eindrücken nicht wirklich streng zurate gezogen, wenn es um die Kostenübernahme geht. Mein BMI liegt auch knapp unter 30, und wenn das das ausschlaggebende Argument wäre, dann hätte ich die Kostenübernahme sicherlich auch nicht bekommen. Das sind reine Willkürentscheidungen, die die Krankenkassen da treffen. Ich hatte einfach ein riesen Glück.

Und zu der Frage nach den Brustmaßen und Körbchengrößen: Doreen hatte ja mal geschrieben, dass sie sehr hängende Brüste hat. So war das bei mir auch, ich hatte einen Brustumfang von 111 cm im Stehen. Vornübergebeugt war der BU plötzlich bei über 130, der Abstand von Schlüsselbein zu Brustwarze bei über 40 cm. Dass solche Maße - und Doreens Maße sind glaube ich noch "extremer" - bei jungen Frauen einen psychischen Leidensdruck erzeugen, kann glaube ich jede Frau verstehen. Große, nicht hängende Brüste finde ich auch optisch toll, aber wenn einem mit 30 die Brustwarzen quasi schon am Bauchnabel hängen, ist das einfach echt kein Spaß. :?

Zum Thema Rückenschmerzen: Mir wurde vor der OP bestätigt, dass meine Rückenschmerzen mit hundertprozentiger Sicherheit von der großen Brust kommen. Mir geht es jetzt, seit "da vorne" anderthalb Kilo weniger hängen, auch viel besser, was den Rücken angeht. Natürlich gibt es auch andere Faktoren, die Rückenschmerzen fördern, aber eine große Brust ist meiner Meinung nach schon einer der ausschlaggebenderen Faktoren.

Ich glaube auch nicht, dass je eine Frau die Entscheidung über eine Brustverkleinerung leichtfertig getroffen hat (vielleicht mal abgesehen von Promis, die sich ihre Implantate wieder rausnehmen lassen). Hier in dem Thread habe ich manchmal den Eindruck, dass die OP-Kandidatinnen so eingeschätzt werden, als wäre das jetzt so ein spontaner Spleen und als hätte man noch nicht alle möglichen anderen Wege ausprobiert, mit seiner großen Brust besser leben zu können. Doreen wurde jetzt mehrfach geraten, es doch mal mit gut angepassten BHs zu versuchen - soweit ich das überblicke, hat sie sich hier doch auch wegen der richtigen Größe beraten lassen?!

Ich hatte das vor ein paar Monaten schon mal geschrieben: Eine Brustverkleinerung ist nicht für alle Frauen der richtige Weg, aber für einige eben doch. Und als erwachsener Mensch macht man sich das sicher nicht leicht, wenn man über so einen massiven Eingriff nachdenkt - da stecken schon ein paar Jahre Überlegung dahinter.
Viele Grüße von Zerlina
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Layla » 29 Januar 2010, 09:00

Zerlina hat geschrieben:
Und zu der Frage nach den Brustmaßen und Körbchengrößen: Doreen hatte ja mal geschrieben, dass sie sehr hängende Brüste hat. So war das bei mir auch, ich hatte einen Brustumfang von 111 cm im Stehen. Vornübergebeugt war der BU plötzlich bei über 130, der Abstand von Schlüsselbein zu Brustwarze bei über 40 cm. Dass solche Maße - und Doreens Maße sind glaube ich noch "extremer" - bei jungen Frauen einen psychischen Leidensdruck erzeugen, kann glaube ich jede Frau verstehen. Große, nicht hängende Brüste finde ich auch optisch toll, aber wenn einem mit 30 die Brustwarzen quasi schon am Bauchnabel hängen, ist das einfach echt kein Spaß. :?

Zum Thema Rückenschmerzen: Mir wurde vor der OP bestätigt, dass meine Rückenschmerzen mit hundertprozentiger Sicherheit von der großen Brust kommen. Mir geht es jetzt, seit "da vorne" anderthalb Kilo weniger hängen, auch viel besser, was den Rücken angeht. Natürlich gibt es auch andere Faktoren, die Rückenschmerzen fördern, aber eine große Brust ist meiner Meinung nach schon einer der ausschlaggebenderen Faktoren.



Da muss ich jetzt aber auch noch was dazu sagen: Dass ein großer Leidensdruck bei großen und dann auch noch hängenden Brüsten dahinterstehen mag, steht für mich außer Frage. Die Frage ist jedoch, ob die Krankenkasse dass dann übernehmen muss, schließlich handelt es sich nicht unbedingt um eine medizinische Indikation. Und genau darum geht es bei der Begutachtung durch den MDK: medizinisch indiziert ja/nein. Und tatsächlich ist genau das ein Glücksspiel, was schade ist,weil es eben doch keine harten Kriterien dafür gibt, weil es meiner Erfahrung nach oft "frei Schnauze" entschieden wird.

Und zum Thema Rückenschmerzen: Ich denke, dass vor allem eine falsche Haltung gefördert wird, wenn man sich z. B. wegen seiner großen Brüste schämt z. B. indem man vorneübergebeugt geht, weil man sie damit etwas zu kaschieren versucht oder aber weil man eben keinen Sport macht, weil man glaubt(e) dass es keine passenden BHs gibt. Das ist etwas was man versuchen kann durch eine starke Rückenmuskulatur wieder wegzutrainieren. Ich persönlich habe mein gesamtes Leben lang Sport gemacht, vielleicht habe ich daher auch nie Probleme gehabt, obwohl meine Brüste auch eher ins größere Segment gehören. Habe aber z. B. schon immer konsequent Sport-BHs getragen (z. B. Shock Absorber, wenn auch nicht in der ganz richtigen Größe, aber beim Sport kann das Körbchen auch etwas enger sein als üblicherweise).
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Doreen83 » 30 Januar 2010, 10:23

ui ui, hier wird ja richtig diskutiert. ;)
wie zerlina schon geschrieben hat, habe ich mich hier angemeldet, um die richtige bh-größe zu finden. und die habe ich gefunden. es hüpft nix an den seiten mehr raus, die BHs machen keine doppelbrust mehr und nix rutscht. ich denke schon, dass der bh richtig ist. vor allem, wenn ich mal springe alles da bleibt wo es bleiben soll. mir wurden hier eine 38FF empfohlen (zu deutsch eine 85J, wurde mir zumindest so mitgeteilt)), die ich auch trage. vorher habe ich eine 95E getragen. somit haben sich die fragen was den richtigen bh betrifft erledigt.
es ist auch NICHT so, dass ich keinen sport mache. ich trainiere fast täglich auf dem crosstrainer, gehe einmal die woche zum tanzzirkel und nutze zusätzlich wii fit und ea active sports. dort trainiert man auch gezielt muskeln am rücken, schultern und bauch. ich kann nur nicht so viel machen, weil mir danach mein brustkorb sowie der komplette rücken weh tun, trotz stützenden bh. sport BHs bringen meiner meinung nach auch nicht so viel, weil mir das wirklich weh tut, wenn mein busen so zusammengequetscht wird. kann mir angenehmeres vorstellen.
das problem beim mdk ist einfach, dass die einen überhaupt nicht auf das problem ansprechen, sondern einen nur bloß stellen und dumm machen. entweder man hat glück oder nicht. nur werde ich nicht aufgeben. am montag habe ich einen termin beim hausarzt und orthophäden. ich werde mit denen auch noch einmal über dieses thema sprechen.
es ist schon unvorstellbar, dass ein "arzt" vom mdk, der überhaupt nicht vom fach ist, ein attest von einem spezialarzt nicht interessiert. die ärztin beim mdk war mir eh total unsymphatisch. sie hat sich nicht mal vorgestellt und der hammer ist ja nun wirklich gewesen, mich dort beleidigen zu lassen. dort werden sachen untersucht die nix mit dem eigentlichen problem zu tun haben. was hat mein schulabschluss damit zu tun oder meine schilddrüsenwerte??? und einen sprachfehler habe ich zu 100% nicht.
so im nachhinein würde ich der guten frau mal so richtig meine meinung geigen. aber ich denke die gelegenheit dazu bekomme ich, wenn ich sie wieder sehen werde.
sicherlich habe ich auch nicht mal eben aus einer laune hinaus entschieden, eine op über mich ergehen zu lassen. es hat auch kaum psychische gründe. mir ist die brust einfach im weg und erschwert mir den alltag. kann ja nicht mal richtig auf dem bauch liegen, weil mein busen nach 5 minuten so weh tut. ich laufe mit den problemen schon gute 8 jahre rum und sich dazu überwinden, einen arzt deswegen aufzusuchen ist schon schlimm.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon mina » 30 Januar 2010, 12:15

für mich hört es sich so an, als wollten die vom mdk, dass du mehr gewicht verlierst? ist das denn überhaupt noch möglich bzw aus deiner sicht notwendig?

schade, dass du trotz passender bhs noch immer schmerzen hast.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon headology » 30 Januar 2010, 12:37

Hallo Doreen! *wink*

das klingt aber wirklich richtig fies mit den Druckschmerzen! Ist das zusätzlich schon mal untersucht worden?

Thema MDK:

Ich habe schon mehrere Berichte in diese Richtung gelesen. Irgendwie scheint mir das so ne Art Abschreckungstaktik zu sein.
Die Krankenkassen versuchen natürlich derzeit zu sparen wo irgend möglich. Es ist absehbar, daß das ganze schöne generationenübergreifende Modell von Altersvorsorge und Krankenversicherung an der demographischen Entwicklung scheitern wird und man entsprechend bald froh sein können wird, wenn man wirklich lebensnotwendige Behandlungen noch bezahlt kriegt. *unk unk*

Insofern unterliegt auch das, was Layla mit "medizinischer Indikation" bezeichnet, einer Interpretationsleistung, nämlich ob die KK überhaupt für dich zuständig ist bzw. für wieviel deiner Schmerzen du gewissermaßen "selbst verantwortlich" bist. Also wo deine persönlichen Möglichkeiten liegen durch Sport, eine bessere Haltung und BHs das Gewicht deiner Brüste "auszugleichen". Welche persönlichen Voraussetzungen du dabei mitbringst - wie leicht es dir z. B. fällt Muskelmasse aufzubauen oder auf welche du bereits zurückgreifen kannst - ist, so behaupte ich einfach mal, dabei völlig egal. (Daß sich die Kräftigkeit von Frauen unter Umständen ganz gewaltig unterscheidet, hat ja sicher jede von euch schon einmal festgestellt.)
Auch ob du dir gegebenenfalls teure Maßanfertigungen leisten könntest - denn deine 85J ist ja schon das größte Cups des europäischen Spektrums, wenn ich das richtig sehe. (Ich bin ja immer noch dafür Krankenkassen mal vorzuschlagen, Brafitting-Kurse anzubieten!)
Wenn ich mal einen hinkenden Vergleich ziehen darf: das ist ein bißchen so, als würde man jemandem mit ner Depression nicht in psychotherapeutische Behandlung geben, sondern sagen "Jetzt reiß dich mal zusammen!".
Daß es ein frauenspezifisches Problem ist, in der man in einer männlich geprägten Gesellschaft wenig Verständnis aufbringt, kommt ja auch noch dazu. Eine Freundin von mir, 34GG, erzählte mir von einem Versuch Anfang 20 mit ihrer Frauenärztin über die Möglichkeiten einer Verkleinerung zu sprechen. Diese sagte, sie solle sich gut überlegen, ob sie das wirklich machen wolle, weil das (also kleinere Brüste) ihre Chancen bei Männern verringere. Sic!!

Dann gibt es ja schon noch einen Grenzbereich zwischen medizinischer Indikation und ästhetischen Faktoren - nämlich wenn einem zugestanden wird, daß man psychisch auch unter der Größe oder Form der Brust leidet und sich die KK entscheidet, dir eben statt ner Psychotherapie ne OP zu bezahlen.
Das ist natürlich ein schwammiger Punkt, weil der Leidensdruck an ganz unterschiedlichen Punkten ansetzen kann - und ich persönlich es schwierig finde, zu bestimmen, was ich nun nachvollziehbar finde und was nicht bzw. wo ich den Menschen ihr eigenes Urteilsvermögen absprechen möchte. Leider gibt es außerhalb meiner kleinen Realitätsblase unglaublich viele Frauen, die sich an absurden Vorstellungen von Schönheit messen. Ganze Magazine sind voll davon! - Und ich glaube, daß anhand dieser "Beweislage" allen Frauen gerne unterstellt wird, daß sie nur diesem Wahnbild hinterherlaufen. - In dem Fall wird dann eben die eine Körpernorm gegen die andere ausgespielt.

Nebenbei, dazu würde ich themenbezogen gerne auf YSLs kleines Plädoyer für die Schönheit ihrer Brüste verweisen. *sonne*

Thema BH-mäßige Verbesserung:
- Es gibt Sport-BHs die nicht einfach so Bustier-mäßig die Brust auf den Oberkörper quetschen. Ich glaube einige hier haben schon ganz gute Erfahrungen mit dem Freya Active Underwired Sports Bra gemacht.
- Ich finde es erstaunlich, daß dir bei einem Unterbrustumfang von 89 hier eine 38/85er Weite empfohlen wurde. :? Ich würde wenn dir die 38FF vom Cup her optimal paßt mindestens eine 36G oder sogar eine 34GG vorschlagen. Aber das gehört auf ne Art nicht hierher.

Liebe Grüße.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Roxy » 30 Januar 2010, 13:03

headology hat geschrieben:- Ich finde es erstaunlich, daß dir bei einem Unterbrustumfang von 89 hier eine 38/85er Weite empfohlen wurde. :? Ich würde wenn dir die 38FF vom Cup her optimal paßt mindestens eine 36G oder sogar eine 34GG vorschlagen. Aber das gehört auf ne Art nicht hierher.


Ich wollte nur einmal kurz einwerfen, dass Doreen auch 36GG-H empfohlen wurde zum Vergleich ;)
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon JoeHell » 30 Januar 2010, 13:06

Ach du Schande. Keine Brustverkleinerung, weil das die Chancen bei Männern verringert? Ich bekomme gerade das Bedürfnis, diese Ärztin stundenlang in den Hintern zu treten. Wenn jemand so verzweifelt ist, dass er in Kauf nimmt, sich dieser OP zu unterziehen, gehe ich mal davon aus, dass der Leidensdruck schon enorm ist und das Ego ohnehin schon angekratzt. Und dem Ego dann noch einen derartigen Tritt zu verpassen, geht einfach überhaupt nicht. Abgesehen davon gibt es mit Sicherheit Männer, die auf große Brüste stehen - genauso wie es Männer gibt, die mittlere und kleine Brüste mögen. Eben genauso wie der eine große, der andere kleine Menschen attraktiv findet, der eine findet schlank gut, der andere mag lieber ein bisschen mehr, einer findet grüne Augen toll, der nächste blaue, wiederum der nächste braune... Und pssst: es soll sogar Männer geben, die es auch zu schätzen wissen, wenn eine Frau - ganz unabhängig von Brust-, Konfektions- und Schuhgröße - etwas im Kopf hat. Gleiches gilt natürlich auch für Frauen, wenn es um die Beurteilung der Attraktivität von Männern geht.

Sorry für den kleinen Exkurs ;)
... bis dass der Steg euch scheidet.
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