"Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Mary » 10 August 2011, 16:35

...wobei natürlich das Ergebnis nicht nur am Preis bzw der Klinik hängt. Das möchte ich nur nochmal betonen. Ein Chirug der sonst "die schönsten Brüste formt" kann auch einen schlechten Tag haben, oder das Brustmaterial(z. B. die Festigkeit der Brüste) gibt einfach nicht die optimalen Grundvorraussetzungen oder es entzündet sich was etc pp. Aber das weißt du sicher alles.

Den Rest schreib ich besser mal in den Zweit-Thread.
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon TigerLenchen » 10 August 2011, 16:40

Das was Mary schreibt kann ich bestätigen. Ich kenne eine Frau, die 2 Wochen vor mir einen Kaiserschnitt hatte. Beide male Notkaiserschnitt, gleiches Krankenhaus. Bei ihr ist der Bereich über der Narbe taub (nach über drei Jahren), meine Narbe sieht man kaum noch...
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Akelei » 10 August 2011, 16:59

Soll ich einen Beratungstermin mit einem Arzt vereinbaren?
Ich war bei einem Arzt hier vor Ort in einer normalen Klinik, welche auch Schönheits-OPs durchführt. Diese Beratungstermine sind immer kostenlos und unverbindlich. Es ist auf jeden Fall ratsam, wenn du dir einfach mal eine Klinik in der Nähe suchst und dort einen Termin ausmachst. Du mußt dann nicht dort die OP durchführen, aber du hast schonmal eine genauere Vorstellung.

Welche Klinik ist gut? (Ich würde mir eine Praxis/Klinik in Berlin oder um Münster suchen wollen)
Du kannst schauen, welche Kliniken es in deinem Wunschgebiet gibt und dann danach googeln. Oft findest du über den Kliniknamen Erfahrungsberichte.

Welche Kosten kommen insgesamt auf mich zu?
In Deutschland kostet eine Brustverkleinerung zw. fünf und siebentausend Euro. Eventuell reicht auch eine Bruststraffung, hierdurch ist die Brust nicht kleiner, aber fester, hüpft weniger und sieht kleiner aus.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Ein Rat in eine ganz andere Richtung - hast du dir bereits hier eine BH-Größe empfehlen lassen? Die Größen hier sind abweichend von den Kaufhausempfehlungen und mir hat der passende BH schon einen schöneren und auch kleiner wirkenden Busen beschwert - ist ewas günstiger als eine Operation.

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Wer kümmert sich um dich während du dich von der OP erholst (mehr als nur ein paar Stunden / Tage)
Ich kam nach der OP sehr gut alleine zurecht. Wenn du es privat machen läßt, wirst du nicht krankgeschrieben, aber ich hatte meinen Urlaub so geplant, dass ich noch ein paar Wochen zu Hause sein konnte. Man kann danach nichts Schweres tragen und auch das Bewegen - z. B. Arme nach oben strecken um etwas vom Schrank zu holen - ist schmerzhaft. Eigentlich wollen alle Muskeln oberhalb der Beine - Brust, Arm, Bauch - nicht angestrengt werden, weil es dadurch immer in der Narbe zieht.

Welche BHs solltest du nach der OP tragen (während die Wunden heilen)
BHs bekommst du in der Klinik - ebenso Wundauflagen und Tipps, wie es möglichst wenig Narbe gibt.

Wie kannst du Entzündungen usw bei der Heilung vorbeugen
Ich bekomme Entzündungshemmende Mittel von der Klinik, ansonsten hilft Betaisadona-Salbe und du kannst jederzeit nach der OP zu einem Arzt in deiner Nähe oder wieder in die Klinik gehen, wenn Fragen auftauchen oder die Wunde nicht heilt, wie sie soll.
Bei mir fing die Wunde zu eitern an. Da die OP in Tschechien war, war es mir nicht möglich in die Klinik zu gehen. Mein Frauenarzt überwies mich an einen Chirurgen, der hin und weg von meinem hübschen Busen war - und auch davon, dass die Wunde nach zwei Tagen wunderbar heilte.
Auch wenn man sich privat und aus Schönheitsgründen für eine OP entscheidet oder diese sogar im Ausland machen läßt, kann man trotzdem jederzeit auf Krankenkassenkosten zu Nachuntersuchungen und Ausbesserungen zum Arzt gehen - die OP-Kosten werden auch nicht höher weil die Wunde schlecht heilt.

Was kostet die Nachbehandlung (medizinische BHs, schmerzmittel, antiseptische salben, evtl. notwendige Folgeoperationen)
Gab's bei mir alles von der Klinik. Der BH wurde extra berechnet, die Kosten hierfür waren mir aber davor bekannt. Und es reicht auch ein medizinischer BH, den man sechs Wochen am Stück trägt - danach mag man den eh nicht mehr sehen. Ich fand' es gut, die OP in der kalten Jahreszeit zu machen, weil mein Stütz-BH die Naht außen hatte und enge Kleidungsstücke unmöglich waren. Ein schöner dicker Pulli verdeckt da viel.

Wie gehst du mit womöglich verbleibenden Narben um
Narben bleiben immer. Ohne Narben geht es nicht. Aber ich gehe mit Narben auch ins Schwimmbad und die Sauna. Nur vor kurzem habe ich einen neuen Mann kennengelernt. Den habe ich vor unserem ersten Mal vorgewarnt. Aber er war so begeistert von der Busenform, dass ihm die Narben egal waren.
Narben gehen aber auch mit allen möglichen Cremes nicht weg.
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Mary » 10 August 2011, 17:07

Auch wenn man sich privat und aus Schönheitsgründen für eine OP entscheidet oder diese sogar im Ausland machen läßt, kann man trotzdem jederzeit auf Krankenkassenkosten zu Nachuntersuchungen und Ausbesserungen zum Arzt gehen - die OP-Kosten werden auch nicht höher weil die Wunde schlecht heilt.


Das kenn ich persönlich anders, aber auch nur aus Erzählungen. Da würde ich mich auf jeden Fall bei der Krankenkasse informieren und die Ärtze zu denen man geht kann man da auch nochmal fragen. Ich weiß das eine Bekannte eben aus den Gründen, das sie ihre Familie nicht in den Ruin stürzen möchte für den Fall das sie wegen OP-Fehlern ins Krankenhaus muss, keine OP hat durchführen lassen. Vielleicht ist das ja Krankenkassenabhängig oder abhängig von irgendwas anderem z. B. davon was nötig ist?

Und es reicht auch ein medizinischer BH, den man sechs Wochen am Stück trägt - danach mag man den eh nicht mehr sehen.

Was machst du wenn du den waschen musst? Ich mein der wird ja sicher aus irgendeinem dickeren Stoff sein und schlecht trocknen. Ich frag einfach mal blöd... ich mein kann man echt einfach mal 2 Tage ohne den besonderen BH auskommen? Gerade für die Nacht wird der doch wichtig sein, oder?
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Akelei » 10 August 2011, 17:16

Mary hat geschrieben:
Auch wenn man sich privat und aus Schönheitsgründen für eine OP entscheidet oder diese sogar im Ausland machen läßt, kann man trotzdem jederzeit auf Krankenkassenkosten zu Nachuntersuchungen und Ausbesserungen zum Arzt gehen - die OP-Kosten werden auch nicht höher weil die Wunde schlecht heilt.


Das kenn ich persönlich anders, aber auch nur aus Erzählungen. Da würde ich mich auf jeden Fall bei der Krankenkasse informieren und die Ärtze zu denen man geht kann man da auch nochmal fragen. Ich weiß das eine Bekannte eben aus den Gründen, das sie ihre Familie nicht in den Ruin stürzen möchte für den Fall das sie wegen OP-Fehlern ins Krankenhaus muss, keine OP hat durchführen lassen. Vielleicht ist das ja Krankenkassenabhängig oder abhängig von irgendwas anderem z. B. davon was nötig ist?

Wenn dir deine Brust nach der OP nicht gefällt, bekommst du keine neue. Aber wenn die Wundheilung nicht funktioniert, läßt dich in Deutschland keiner sterben. Da ist es egal, ob du dich operieren lassen hast oder vom Rad gefallen bist.
Und ich hatte auch vorher mit dem Arzt gesprochen, ob ich vorbeikommen kann, falls es nicht gut heilt.

Mary hat geschrieben:
Und es reicht auch ein medizinischer BH, den man sechs Wochen am Stück trägt - danach mag man den eh nicht mehr sehen.

Was machst du wenn du den waschen musst? Ich mein der wird ja sicher aus irgendeinem dickeren Stoff sein und schlecht trocknen. Ich frag einfach mal blöd... ich mein kann man echt einfach mal 2 Tage ohne den besonderen BH auskommen? Gerade für die Nacht wird der doch wichtig sein, oder?

Nein, nein - du mußt ihn immer tragen. Vor allem Nachts.
Aber du willst ihn auch immer tragen. :)
Es war nicht so warm als ich die OP hatte, daher habe ich wenig geschwitzt und BHs wasche ich sowieso sehr selten. Ist ja keine Baumwolle die sich mit Schweiß vollsaugen kann. Ich hatte noch einen Sport-BH, den ich als Ersatz getragen habe. Wenn der noch etwas größer ist als die Wunschgröße von hinterher ist es gar nicht schlecht, weil die Brust am Anfang auch noch angeschwollen ist.
Ungefähr zwei Monate nach der OP konnte ich damit anfangen mir hübsche passende neue BHs zu kaufen. Wobei meine Brust am Anfang sehr fest war - da gingen nur BHs, die die selbe Form wie meine Brust hatten. Zwei Jahre später ist die Brust immer noch fest und hängt nicht, aber sie ist sehr viel formbarer.
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Mary » 10 August 2011, 17:23

Ja eben deshalb ja. Weil einen BH 6 Wochen lang nicht waschen... also länger als 4 Tage geht bei mir kein BH und ich kann mir nicht vorstellen das man einen BH länger als eine Woche tragen möchte. Ich mein so ein bisschen schwitzt man ja doch mal immer, auch im Winter oder gerade auch dann wenn man sich mal zu warm angezogen hat. Also sollte man doch 2 BHs mindestens haben ;)
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Re: "Technische" Informationen zur Brustverkleinerung

Beitragvon Akelei » 10 August 2011, 17:39

Die erste Woche durfte ich auch nicht duschen - also eben kein Wasser an die Wunde. Und mit dem Waschlappen unter den Armen war etwas schwer, da beim Arme hochheben die Wunde wehtat - wenn man sich selbst nicht wäscht, braucht das der BH ja auch nicht unbedingt. ;)
Ich hatte den Stütz-BH auch im Trockner, der mußte eh nicht lange halten. Nach dem Abschwellen war er mir zu groß und er war richtig hässlich.
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