Rückentraining

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Rückentraining

Beitragvon Aletris » 17 Juli 2011, 22:31

Ich finde die ganzen Übungen und Tipps, die oben verlinkt sind, ganz toll.

Ich habe mich mal länger mit einem Sportmediziner unterhalten, der hier in Berlin ein "echtes" medizinisches Sportstudio hatte. Also nicht so wie Kieser, sondern richtig: Seine Kunden kamen fast alle entweder mit Zustand nach Herzinfarkt, oder mit chronischen schweren Schmerzen seit z.T. mehr als 10 Jahren (schwer heißt hier: auch unter Opiaten noch nicht schmerzfrei), oder nach Bandscheibenvorfall. Ich hatte einen Bekannten, der nach 15 Jahren chronischen Rückenschmerzen und einem großen Vorfall dort gelandet war und nach eigener Aussage nach 4 Wochen fast schmerzfrei war, wenn ich ihn nicht gut gekannt hätte, hätte ich das nicht geglaubt. Ich war sehr beeindruckt und habe mir deshalb auch sehr genau gemerkt, was dieser Sportmediziner mir erzählte.

Er sagte, im Endeffekt sei es für den Rücken relativ egal, welchen Sport (da zähle ich Yoga, Qi Gong usw. mal dazu) man ausübt, Hauptsache, er macht einem richtig Spaß, weil man nämlich nur dann wirklich dranbleibt und es sehr regelmäßig macht. Und es gäbe praktisch keinen Sport, bei dem man nicht Rücken und Bauch mittrainiere.
(Wenn man schon ernsthafte Probleme mit den Bandscheiben hat, sich Nerven einklemmt usw., ist das etwas anderes, da ist wegen bestimmter medizinischer Aspekte Yoga mMn am sinnvollsten ... aber erst dann, nicht vorher, und solche Rückenprobleme bekommen ja nicht alle Leute).
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Re: Rückentraining

Beitragvon Miss L » 18 Juli 2011, 13:24

Ich habe meine KK damals angerufen und gesagt, dass ich einen Präventionskurs machen möchte und dann haben die geguckt, wer in meiner Nähe das anbietet. Damit wusste ich dann gleich, dass der von mir bevorzugte Kurs dabei war.
Ging also ziemlich einfach. Aber das stimmt schon, es kommt sehr auf die Kasse an.
Viele Grüße
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Re: Rückentraining

Beitragvon Dingsda » 2 August 2011, 20:14

Auf dieser Seite findet sich ein recht guter Überblick über die aktuelle Situation der Präventionskurse. Im dort beschriebenen "Leitfaden Prävention" haben die Kassen den § 20 des Sozialgesetzbuchs V umgesetzt.

Abgesehen von den Angeboten der einzelnen Kassen für die eigenen Versicherten wird im Leitfaden Prävention festgelegt, dass Anbieter von Präventionskursen besondere Qualifikationen erfüllen müssen (z. B. dürfen sie nicht nur "Fitnesstrainer" sein, sondern brauchen eine einschlägige Ausbildung).

Dazu müssen üblicherweise mindestens 80% der Unterrichtseinheiten besucht werden, um etwas von der Kasse erstattet zu bekommen. Bei meinem Pilates-Präventionskurs (der hat sich sowas von gelohnt! Ich bin total glücklich mit meinem neuen Sport und bin direkt dabei geblieben) bekamen wir im Anschluss an den 10. Termin eine Bescheinigung über die Teilnahme, die dann jeder bei seiner Krankenkasse einreicht. Vom bezahlten Betrag (üblicherweise muss man vorstrecken) werden dann (als Faustregel) 80% oder 75 Euro erstattet (je nachdem, was weniger ist).

Außerdem können, wie schon erwähnt wurde, maximal 2 Kurse pro Jahr gefördert werden, und diese müssen aus verschiedenen sogenannten Handlungsfeldern kommen. Mit meinem Pilateskurs habe ich jetzt z. B. das Feld "Bewegung" aufgebraucht, könnte aber noch eine Kurs zu Ernährung oder Entspannung gefördert bekommen (in letzterem Bereich werden übrigens auch Yogakurse angeboten, die dann auch gut für den Rücken sein können, obwohl sie aus einem anderen Bereich stammen).
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Re: Rückentraining

Beitragvon bienchen17 » 19 August 2011, 14:48

Ich hab sowas auch schon angefangen-mehr wegen meines Bandscheibenvorfalls-habs aber nie bis zum Ende durchgezogen. Hab gemerkt, dass ich wohl nicht so der Übungsstundentyp bin. Ich hab mich mit meinem Physiotherapeuten zusammengesetzt und ein Gerätetraining ausgearbeitet, welches ich im Prinzip *räusper* auch durchziehe, komm aber durch den Umbau des Hauses nicht dazu. Das rächt sich auch-ich hab wieder mehr Schmerzen. Wird also wieder Zeit hinzugehen...
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann die gleiche Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen. Kurt Tucholsky
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Re: Rückentraining

Beitragvon TigerBaby » 11 Februar 2012, 22:52

lulunini hat geschrieben:@TigerBaby: Der Tipp mit der waagerechten Wasserlage ist zwar klug, aber scheinbar schwierig umzusetzen. Ich bin meistens mit Freunden schwimmen und mir ist bei allen aufgefallen, dass die nicht waagerecht liegen.
Habs mit allen von denen geübt, aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie man das denen beibringen soll.

Hast du mit deinen Freundnen gleiten geübt? Ich habs bisher nur so beobachtet, dass diejenigen, die nicht waagrecht im Wasser liegen auch nicht gleiten können. Und umgekehrt, also dass diejenigen die super gleiten können auch bei den "richtigen" Schwimmstilen eine gute Wasserlage haben.
Gleiten kann man mit Brett oder ohne (dann halt die Arme gerade nach vorne strecken & Hände flach auf's Wasser (ich hab dabei immer die Zeigefinger nebeneinader liegen & die Daumen flauch unter dem entsprechenden Zeigefinger)) üben. Bei beiden Varianten die Ohren mit den Oberarmen "einklemmen", also nicht mit den Armen schlackern. Und unbedingt betonen, dass das Gesicht im Wasser liegt, sonst klappts nicht! Kräftig vom Beckenrand abstoßen & dann Körperspannung bis in die Zehenspitzen halten & soweit gleiten, bis die Bewegung vorbei ist oder die Luft alle ist. Den Rest der Bahn ausschwimmen (für eine Gleitverlängerung durch erneuten Beinschlag um noch weiter zu kommen sollte man schon eine ziemlich flache Wasserlage haben, das fände ich für den Anfang zu schwierig zu koordinieren). Je besser das Gleiten klappt, desto besser wird auch die Wasserlage.
Oh und das ausatmen ins Wasser muss bei den meisten auch geübt werden! Kann man also auch mal ins Gleiten mit einbauen, auch wenn man dann meistens nicht mehr so weit kommt.

lulunini hat geschrieben:Ich war jahrelang im Schwimmverein, ich kann gar nicht anders schwimmen. Aber für andere, die die richtige Technik nie gelernt haben, scheint das wirklich schwer zu sein. Zumindest fällt mir auf, dass die wenigen, die wirklich waagerecht schwimmen, auch meistens im Gesamtpaket professionell schwimmen.

Da muss ich dir Recht geben. Wobei ich zumindest bei uns im Bad beobachten kann, dass das auch die Schwimmer sind, die keine Angst davor haben, sich das Gesicht nass zu machen.

Ich hoffe ich bin mit meinen "Belehrungen" niemandem zu nahe getreten & wünsche viel Spass im H20!
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Wie Rückenschmerzen lindern?

Beitragvon greta » 16 Juni 2013, 21:30

Ich weiss, das hat nicht wirklich was mit diesem Forum hier zu tun, da ich aber gerade viel hier mitlese dachte ich dass ich hier mal einen Versuch starte.
Rückenschmerzen betreffen ja schließlich viele Menschen, da werden hier ja auch einige geplagte dabei sein..

Woher meine Rückenschmerzen kommen kann ich eigentlich ziemlich genau sagen. Durch zu viel sitzen (lernen für die Uni plus Nebenjob hinterm Computer) und durch falsches sitzen. Und durch mangelnde Rückenmuskulatur.

Gegen den Muskelmangel werde ich wohl im Wintersemster einen Sportkurs an der Uni machen.
Was kann ich aber so lang bzw generell gegen die Schmerzen machen?
Mein Freund weigert sich leider mich täglich zu massieren, er sagt davon bekäme er Rückenweh. :D
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Re: Wie Rückenschmerzen lindern?

Beitragvon TigerBaby » 16 Juni 2013, 21:41

Ich merke immer, dass Schwimmen meinem Rücken gut tut.
Optimal wäre natürlich Rückenschwimmen. Wichtig ist bei jeder Technik eine waagrechte Wasserlage.
Dies erreicht man beim Brustschwimmen, indem der Kopf NICHT in den Nacken gelegt wird (damit die Haare nicht nass werden), sondern in der Gleitphase das Gesicht ins Wasser gelegt wird. Währenddessen kann man prima ins Wasser ausatmen & nur zum Einatmen während der Zugphase wird das Gesicht kurz aus dem Wasser gehoben.
Beim Kraulen sollte man entweder einen ungeraden Atemrhytmus einhalten (also alle 3 oder alle 5 Züge wechselseitig atmen), damit der Nacken nicht verspannt. Wer dabei durcheinander kommt kann aber auch eine Bahn links atmen, eine Bahn rechts atmen, damit der Nacken gleichmäßig belastet wird,
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Re: Wie Rückenschmerzen lindern?

Beitragvon Jooni » 17 Juni 2013, 07:48

Yoga - es gibt einige gute Übungen, die die verspannten Muskeln lockern. Allerdings würde ich da eher zu einem Kurs am Anfang raten, denn man lernt insgesamt eine bessere Haltung und ein besseres Körpergefühl, d.h. man merkt sehr schnell, dass man krumm oder verspannt sitzt und kann das bewußt ausgleichen.
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Re: Rückentraining

Beitragvon linali » 17 Juni 2013, 11:27

Noch eine schöne, arbeitsplatztaugliche Übungsserie, die m.W. noch nicht verlinkt wurde :D

"Die 12 Bildschirm-Tibeter"

Benannt in Anlehnung an die Yogaübung "Die 5 Tibeter".
Sie ersetzen sicherlich kein vollwertiges Übungsprogramm in der Freizeit, sind aber hervorragend geeignet, um sich zwischendurch mal aufzulockern.
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Re: Rückentraining

Beitragvon karotte » 17 Juni 2013, 11:55

Ich hatte vor einiger Zeit mal diesen Beitrag verlinkt. Da ging es zwar um Rückenschmerzen speziell bei großer Oberweite (und daher sicher nicht off topic), aber die genannten Tips und gezeigten Übungen gelten aber sicher allgemein.
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