Zu Hause lieber ohne BH

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon Mary » 17 November 2010, 01:48

Mein Ex hat es regelmäßig geschafft sich abends beim kuscheln in Bett auf meine Brüste zu legen oder abzustützen... ich sag mal Aua!
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Re: Lieber zu hause ohne BH

Beitragvon Kratze » 5 Dezember 2010, 18:22

helene hat geschrieben:Das mit dem Krebs ist doch Blödsinn. Die begründen das immer damit, dass angeblich Lymphflüssigkeit durch die Bügel nicht gut zirkulieren kann. Wenn es aber so eng wäre, dass die Lymphe nicht mehr durch kann, könnte auch kein Blut mehr durch


Warum sollte das so sein? Meines Wissens sind Blutkreislauf und Lymphsystem zwei unterschiedliche Systeme?
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon mango » 5 Dezember 2010, 22:39

Aber beides ist doch Flüssigkeit. Also warum sollte eine Flüssigkeit weiterhin fließen können und die andere nicht? Blut fließt ja u. a. sogar sehr oberflächlich, das wäre also doch das erste, was abgedrückt würde.
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon Kratze » 6 Dezember 2010, 01:39

Hm, also ich kenn mich jetzt zu Blut- und Lymphsystem nicht gut aus, aber nur weil beides Körperflüssigkeiten sind, verhalten sie sich doch nicht unbedingt gleich? Es sind ja dennoch zwei unterschiedliche Systeme, ich kann mir also durchaus vorstellen, dass sie auf Druck (enge Kleidung etc) anders reagieren.

Wenn man im Flugzeug ist, kriegt man ja auch dicke Beine, weil da zu viel Lymphflüssigkeit ist, und nicht weil da zu viel Blut ist, oder?
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon mango » 6 Dezember 2010, 01:48

Ich kenn mich da auch nicht wirklich aus, aber in Indian Balance haben wir immer Übungen "für die Venenpumpe" gemacht, die "gegen Wasser in den Beinen" helfen sollte. Es scheint da also einen Zusammenhang zu geben.
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon Jubilee » 6 Dezember 2010, 01:50

katicat hat geschrieben:Wenn man im Flugzeug ist, kriegt man ja auch dicke Beine, weil da zu viel Lymphflüssigkeit ist, und nicht weil da zu viel Blut ist, oder?


Aber manche Menschen sollten im Flugzeug Kompressionsstrümpfe tragen oder ein blutverdünnendes Mittel nehmen, um der Thrombosenbildung vorzubeugen...und die bezieht sich ja auf das Blut? *kopfkratz*
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon arcoiris » 6 Dezember 2010, 01:56

bei der thrombose bildet sich meines wissens nach ein blutgerinsel...

ich ziehe meinen bh nur zu schlafen aus. ich sehe eigentlich keine gefahr, wenn der nicht drückt. und wenn mir während des tragens nichts weh tut und ich auch keine druckstellen vom bh bekomme, dann sehe ich nicht, warum ich den ausziehen sollte.
mir ist das eher unangenehm, wenn ich keinen anhabe und mich dann zuviel bewege. dann scheuert doch die haut aufeinander. vom aussehen möchte ich ja nicht anfangen. und das ist mir auch wichtig, wenn ich alleine zuhause bin. :D
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Re: Zuhause lieber ohne BH

Beitragvon Kratze » 6 Dezember 2010, 02:58

ich denke auch, dass der körper einem "sagt" was richtig ist: wenn es unbequem ist oder drückt oder wehtut, ist der bh wahrscheinlich nicht gesund weil er zu eng ist oder nicht passt - und mit 30HH nackt trampolin springen ist vermutlich auch nicht so gesund für die brust. ;p

ich schätze schon, dass man mit zu engen bhs die lymphe oder den blutfluss oder irgendwas behindern kann. bei meinen ersten zu engen bhs hat das UBB nach ein paar stunden schmerzhaft gedrückt und es war auch immer sehr rot, nachdem ich's ausgezogen hab.

Ich zieh nachts den BH immer aus, erstens weil ich's bequemer finde und zweitens weil es doch ein relativ fest sitzendes kleidungsstück ist und ich denke, dass die haut ab und zu mal pause haben sollte und an die luft sollte :)
aber sobald mich andere sehen können fühl ich mich nicht wohl ohne BH.
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Re: Zu Hause lieber ohne BH

Beitragvon Krysia » 30 Mai 2012, 20:26

Kurz zur Vorgeschichte: ich hatte einen Autounfall und ging, als die körperlichen Schmerzen weg waren, zu einem Osteopathen. Der konnte, obwohl ich wie gesagt keine Schmerzen mehr hatte, sehr wohl noch das Trauma in meinem Körper erspüren. In unseren Körpern passiert so vieles, das wir nicht bewusst wahrnehmen können. Aussagen wie: "Na wenn der BH nicht weh tut, kann's nicht schädlich sein.", stehe ich deshalb kritisch gegenüber.

Ich weiß, dass es viele Leute gibt, die nichts von Osteopathie und Cranio-Sakral-Therapie halten, aber ich habe während und nach den Behandlungen am eigenen Leib gespürt, dass diese Art von Therapieformen sehr wohl ihre Berechtigung haben. Ich bin Tänzerin und hatte nach dem Unfall Schwierigkeiten beim Tanzen, weil ich insgesamt zuviel Körperspannung und in verschiedenen Teilen meines Körpers Blockaden hatte, die sich erst durch die Cranio-Sakral-Therapie lösen konnten.

Mein Osteopath hat mir dann von engen BHs abgeraten, weil sie den Energiefluss behindern und deshalb im Brustbereich einen Energiestau entstehen lassen. Warum viele Männer Krawatten als unangenehm empfinden, liegt auch nicht daran, dass die Krawatten so eng sitzen, dass sich das Blut staut und sie danach rote Abdrücke am Hals haben, als hätte sie jemand gewürgt, sondern daran, dass die Energie in ihrem Fluss vom Kopf in den restlichen Körper und umgekehrt behindert wird. Es ist auch kein Zufall, dass sich Krawatten in beruflichen Kontexten durchgesetzt haben, weil sie verhindern sollen, dass das Bauchgefühl bei geschäftlichen Verhandlungen mitredet - hingegen sollen Entscheidungen, nach analytischem Abwägen der Fakten, mit dem Verstand getroffen werden. Ob diese Herangehensweise in unserer Gesellschaft die richtige ist, sei dahingestellt und will ich hier nicht diskutieren. Ich wollte nur ein anderes Beispiel für zu enge Kleidungsstücke darbringen.

Auch riet mir mein Osteopath auf Bügel-BHs zu verzichten, da Metalle elektromagnetische Strahlung anziehen. Es steckt das gleiche Prinzip dahinter, aufgrund dessen geraten wird auf Metall in Betten und Matratzen zu verzichten.
Aber ja, auch hier gibt es etliche Leute, die nicht an die Gefahren von Elektrosmog, Handystrahlung usw. glauben.

Ich aber glaube daran. Und nach meiner osteopathischen Therapie fing ich an mich ab und zu auch ohne BH nach draußen zu wagen. Zu Hause trage ich sowieso so gut wie nie einen BH - oder wenn, dann einen ganz weichen ohne Bügel -, aber woanders war es mir immer unangenehm ohne BH. Einerseits aufgrund der sexuell konnotierten Blicke und Kommentare von Männern, andererseits, weil ich mich ungeschützt fühlte. Ich bin ein sensibler Mensch, der offen auf andere zugeht und die Stimmungen von anderen allzu leicht aufnimmt und in sich hineinlässt. Ein BH fühlt sich da bis zu einem gewissen Grad wie ein Schutzschirm für mich an. Ein Panzer, der mir hilft meine Emotionen in Zaum zu halten und die der anderen abprallen zu lassen. So gut die Theorie, so schlecht die Wirkung. Das mit dem Abprallen hat nämlich wie gesagt nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert. Und alles, was ich doch noch in mich hineinließ, blieb in mir stecken, da ich durch den blockierten Energiefluss nichts abbauen oder wieder wegfließen lassen konnte - der Abtransport war gestört. Und die eigenen Gefühle in Zaum halten zu wollen, ist sowieso keine gute Idee. Ohne BH fühl ich mich zwar manchmal immer noch schutzlos meiner Umwelt ausgesetzt, aber zumindest kommen die Dinge wieder leichter an die Oberfläche zurück und ich kann lernen mit ihnen umzugehen, anstatt sie mit mir herumzutragen.

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch! Ich trage trotzdem immer wieder BHs, zwar nicht täglich und wenn, dann keine 20 Stunden durchgehend, aber ich liebe meine BHs - vor allem beim Sport. Und manchmal spannen meine Brüste zyklusbedingt stark und dann bin ich auch froh Unterstützung durch einen gut sitzenden BH zu bekommen. Und ab und zu hab ich auch einfach mal Lust eine schöne runde Form oder eine hübsches Dekolleté zu erzeugen. Und ich bin auch absolut der Meinung, dass, wenn man einen BH trägt, es ein gut sitzender sein sollte und keiner, der zu weit ist und deshalb das ganze Gewicht auf den Schultern lastet, oder einen mit zu schmalen/zu breiten Bügeln, der irgendwo ins Gewebe sticht - nein! Es lebe das Brafitting und die gut sitzenden, bequemen, schönen BHs!

Aber mit diesem (sehr persönlichen) Beitrag wollte ich zeigen, dass es auch Gründe dafür gibt manchmal keinen BH zu tragen, und sich bewusst damit auseinanderzusetzen, wie sich der Unterschied auch innen drin anfühlt.
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Re: Zu Hause lieber ohne BH

Beitragvon AlexisJ » 21 Juni 2012, 17:44

Bei der Fülle an Fernsehsendungen wird mittlerweile viel Mist verzapft. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein BH keineswegs gesundheitsschädlich ist. Wenn du Zweifel hast, würde ich deinen Arzt mal fragen.

Die andere Sache ist jedenfalls, dass sich viele wohler ohne BH fühlen und zuhause deshalb ohne rumrennen ;)
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